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Gierig nach Torjubel: die Spieler des TuS Dietkirchen.

Fußball-Hessenliga

Bei 30 Punkten wird der Schneemann schwarz-rot

Am 15. Spieltag der Fußball-Hessenliga steht für den TuS Dietkirchen am Samstag das nächste „Sechs-Punkte-Spiel“ bei Viktoria Griesheim auf dem Plan (Anstoß: 15 Uhr).

VON PATRICK JAHN

Die Gemütslage bei Thorsten Wörsdörfer, Chef-Trainer des Fußball-Hessenligisten TuS Dietkirchen ist nach dem 2:1-Sieg gegen den SV Steinbach gut: „Ich bin erleichtert, dass wir nach der kurzen Negativserie schnell wieder die Kurve bekommen und mit sieben Punkte aus den letzten drei Spielen eine top Ausbeute erzielt haben.“

Der kleine Positiv-Lauf hat beim TuS dafür gesorgt, dass mit 20 Punkten und Tabellenplatz neun alles nach Plan läuft. Allerdings weiß „Wörsi“ auch, dass seine Elf vor „Abs“ genauso wenig gefeit ist wie vor „Aufs“. Er meint: „Unsere Formkurve war auch zum Start gut, dann kam ein kleines Loch. Die Schwierigkeit besteht darin, Woche für Woche die harten Basics abzurufen und schnell zu lernen. Wir befinden uns inmitten dieses Prozesses, da ist es ganz normal, dass Schwankungen und Rückschläge vorkommen.“

Sender auf Empfang

Für das Auswärtsspiel bei Viktoria Griesheim am Samstag, 15 Uhr, stehen die Sender also wieder voll auf Empfang. Der Widersacher steckt als Dreizehnter mitten im Abstiegskampf und braucht ebenso wie Dietkirchen jeden Punkt. Die Darmstädter stellen mit 42 Gegentreffern die mit Abstand schlechteste Defensive der Liga, hatten vor kurzem aber eine Serie von vier Siegen in Folge hingelegt. Aus den letzten beiden Partien gegen den KSV Baunatal (1:4) und bei Hessen Kassel (0:6) gab es allerdings reichlich Prügel. Thorsten Wörsdörfer: „Die Griesheimer kennen die Liga schon lange und befinden sich jedes Jahr in dieser Situation. Auch in Griesheim weiß man, dass es eine harte Saison für viele Teams wird.“

Damit es in Südhessen bestenfalls für einen Sieg reicht, gibt Wörsdörfer vor, was entscheidend sein wird: „Das Defensivverhalten und die Konsequenz ist noch zu optimieren. Wir hatten in den letzten drei Spielen auch Glück, worauf wir uns nicht immer verlassen können.“

Mit Blick auf die Winterpause fällt es dem Übungsleiter schwer, ein neues Ziel auszugeben: „Wir haben noch acht Spiele vor uns und können dem Ziel näherkommen. Dazu sind Punkte gegen direkte Konkurrenten – wie beispielsweise Griesheim – wichtig. Wenn wir wirklich an die 30 Punkte kommen und sich der Advent nähert, baue ich einen schwarz-roten Schneemann.“

Aus personeller Sicht gibt es zu berichten, dass die Saison für den mittlerweile an der gerissenen Achillessehne operierten Nicola Meloni vorbei ist und die Einsätze von Mario Dietrich und Miguel Granja auf der Kippe stehen. Marco Müller ist hingegen wieder aktiv im Training.

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