1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport

Recken und strecken

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Netzattacke: Franziska Edmaier (re.) hat sich für die HTG Bad Homburg als tolle Bereicherung entpuppt.
Netzattacke: Franziska Edmaier (re.) hat sich für die HTG Bad Homburg als tolle Bereicherung entpuppt. © Heiko Rhode

Von der Piste direkt zum Kampf um die ersten Punkte des Jahres geht es am Samstag für HTG Bad Homburgs Trainer Roger Tschenett. Seine Volleyballdamen sind nicht komplett am Start.

Recht kurz fiel die Winterpause für die Volleyballdamen der HTG Bad Homburg aus. Am 17. Dezember hatte Roger Tschenett, Trainer des Tabellendritten der Oberliga Hessen, seine Mädels zur letzten Übungseinheit des alten Jahres um sich geschart. Nur 17 Tage später, am vergangenen Sonntag, war dann bereits das erste Training 2016 angesagt. Schließlich steht ja schon an diesem Samstag (19 Uhr, Feri-Sportpark) das erste Spiel der Rückrunde auf dem Programm – gegen den direkten Tabellennachbar VfL Marburg.

„Ursprünglich wollten wir statt Training ein Testspiel gegen den Südwest-Regionalligisten TG Groß-Karben bestreiten“, so Tschenett, „doch die TG hatte ebenso wie wir nicht genügend Spielerinnen zur Verfügung. Drum haben wir einfach unter uns zwei Stunden lang trainiert.“ Da der HTG-Coach sowohl am Dienstag als auch heute noch auf Alpinskiern wedelt, übergab er Mannschaftskapitänin Nicole Moosbrugger die Leitung der Trainingseinheiten. „Ich werde aber rechtzeitig zum Spiel am Samstag wieder hier sein“, teilte Tschenett gestern direkt bei einem Stopp neben der Piste mit.

So viel steht bereits fest: In Bestbesetzung können die Bad Homburgerinnen am Samstagabend nicht ans Netz gehen. Zuspielerin Anke Limmer ist erkrankt und Mitte-Angreiferin Zsuzsanna Bender klagt nach wie vor über Fußmalheur. Auch für die Außenangreiferin Anja Beyrich sieht es nicht so gut aus. Eine Gesäßmuskelzerrung sorgt für Probleme. Tschenett hat aber die Hoffnung, dass es mit Beyrichs Einsatz am Samstag ebenso klappen wird wie für Diagonalspielerin Kristin Bernius, die derzeit noch ein wenig kränkelt.

Die Ausgangsposition ist klar: Mit 18 Punkten nehmen die HTG-Damen den dritten Tabellenplatz ein, zählergleich mit dem Zweitplatzierten FSV Bergshausen. Marburg (4.) verfügt über 15 Punkte. Wenn es für die beiden Clubs noch etwas mit dem Titel werden soll, dann müsste sich Spitzenreiter DJK 1. SC Klarenthal (26 Zähler) schon noch den einen oder anderen Ausrutscher leisten. „Aus eigener Kraft werden wir Klarenthal jedenfalls nicht mehr abfangen können“, konzentriert sich HTG-Coach Tschenett nun darauf, die Runde mit der Vizemeisterschaft abzuschließen. Die garantiert dann ja die Teilnahme an der Relegation zur Regionalliga Südwest – deren Erreichen die Homburgerinnen zu Saisonbeginn bereits ins Auge gefasst hatten.

Ans Hinspiel vom 26. September erinnert sich das HTG-Team noch sehr gern. Damals gelang in der Universitätsstadt ein glatter 3:0-Sieg. „Da lag allerdings eine sehr gute Vorbereitung hinter uns und alle waren topfit“, weiß Trainer Tschenett. Mit dem tabellarischen Status quo ist er aber allemal zufrieden – auch mit der Leistung seiner Spielerinnen. Was speziell auch für Neuzugang Franziska Edmaier gilt. Die 21-Jährige, die vom SC Königstein (Bezirksliga) nach Homburg ans Netz kam, habe sich laut Coach „absolut positiv entwickelt und in kurzer Zeit den Drei-Klassen-Unterschied aufgeholt; was ihr noch an Erfahrung fehlt, macht Franzi mit superviel kämpferischem Einsatz mehr als wett“. gg

Auch interessant

Kommentare