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Riana Eisenmenger im Parcours in der Festhalle.

Reitsport

Riana Eisenmengers Gespür für fremde Pferde

Feierlich ging es beim Reitturnier in der weihnachtlich geschmückten Festhalle zu, wo sich einige hoffnungsvolle Reiter aus dem NNP-Land präsentierten.

In der DTM-Dressage Masters machte das Team „2 Engel für Henri“ auf sich aufmerksam. Lena Grühn aus Elz ging mit Dancing Sun an den Start und setzte sich mit 69,444 Prozent an die Spitze. Auch ihre Teamkolleginnen Stella Thiel und Henri Schamburg zeigten sich in Bestform und entschieden die Prüfung für sich. Das war der erste Sieg des Tages für den Bezirksreiterbund Lahn-Taunus. Für das Team Lena Grühn und Dancing Sun war es der letzte öffentliche gemeinsame Auftritt, da Lena altersbedingt nicht mehr in den Ponyprüfungen starten kann.

Bei der Mannschaftsdressur – eine Küraufgabe – belegte der RV Villmar mit einer Wertnote von 8,2 den 3. Platz. Mit dabei: Mannschaftsführerin Claudia Höhler, Verena Krause mit Nea’s Astina, Sandra Medlow mit Alkido, Jennifer Reichwein mit Soleil und Charlotte Weier mit Rokadero. Auch im ersten Finale der Dieter-Hofmann-Stiftung trugen sich gleich zwei Reiterinnen in die Platzierungsliste ein. So belegte Paulina Rosbach (RFV Elz) mit ihrer Feuerlady Rang sieben (8,2). Riana Eisenmenger (RFV Niederzeuzheim) startet mit ihrer vom Vater selbst gezogenen Stute Coralie und absolvierte den Parcours mit einer Wertnote von 9,0 als Zweite, was ihr die Startberechtigung für das zweite Finale sicherte.

Im kombinierten Wettbewerb platzierten sich Sarah Becker (RFC Hünfelden-Heringen) mit Lascaux (Wertnote 15) als Sechste, Charlotte Müller (RFV Kirberg) mit Something Special (14,7) als Siebte. Die Noten setzten sich aus Dressur und Springen zusammen.

Im zweiten Finale der Dieter-Hofmann-Stiftung startete Riana Eisenmenger zunächst mit ihrem eigenen Pferd und der Wertnote 7,8. Nach dem Pferdewechsel und einer kurzen Eingewöhnungsphase ging sie mit Captain, dem Pferd von Amelie Kunkel, ins Viereck. Hier zeigte sich ihr Geschick im Reiten fremder Pferde, wofür sie mit einer Wertnote von 9,2 belohnt wurde. Insgesamt hatte sie eine Wertung von 17 und entschied die Prüfung für sich. Noch dazu wurde ihr das „Goldene Reitabzeichen“ verliehen. Laura-Sophie Poggel (RFV Niederzeuzheim) mit Kai wurde Sechste (7,1). Lilly Antonia Becker (RFC Hünfelden-Heringen) bekam mit ihrem Merelin sogar eine 7,8 und wurde Vierte im Einfachen Reiterwettbewerb.

Bis dahin verlief der Tag schon sehr erfreulich für den Bezirksreiterbund Lahn-Taunus. Im Abendprogramm wartete als Abschluss das Teamspringen der Klasse L/M/S, für das alle Bezirksreiterbünde Hessens ihre Mannschaft stellten. Lahn-Taunus begann mit Enny Endres (RSpC Obertiefenbach), die mit ihrem Schimmel Little Shadow gleich eine Nullrunde hinlegte. Im M-Springen wollte „Altmeister“ Michael Gombert (RFV Elz) zu viel, was ihm und seiner Stute Fabella zwölf Strafpunkte einbrachte. Keine gute Voraussetzung für Felix Müller, der als Letzter ran musste. Aber der junge Kirberger behielt die Nerven, legte ebenfalls mit seinem Menthol eine Nullrunde hin, so dass die Equipe als Achte in die Siegerrunde gehen konnte.

Tags darauf sammelte Katharina Fadinger (RFV Niederzeuzheim) mit ihrem Pony an den Start und wurde Zweite. Im Schauprogramm war Jörg Oppermann (RFV Elz) dabei; aber nicht wie gewohnt im Parcours, sondern im Dressursattel, wo er eine durchaus gute Figur machte und die Prüfung mit der beachtlichen Wertnote 9,5 für sich entschied.

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