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Unterwegs in den französischen Bergen: Robin Fischer im Trikot des RSV Nassovia.

Radsport

Robin Fischers "Tour de France"

Während in Deutschland die ersten Rennen noch auf sich warten lassen, ist die Radsportsaison in den umliegenden europäischen Ländern bereits in vollem Gange. So wurden beispielsweise in Frankreich wieder Rennen veranstaltet. Und mittendrin: Robin Fischer vom RSV Nassovia Limburg.

Der Steinbacher Robin Fischer im Trikot des RSV Nassovia Limburg hatte den weiten Weg auf sich genommen, um beim „Grand Prix d’Eckerwersheim“ nördlich von Straßburg zu starten. Auf dem kleinen verwinkelten Kurs vermochte sich früh ein Solist des Teams Chambery Cyclisme (Nachwuchsteam von AG2R la mondiale) abzusetzen. Doch Robin Fischer war wachsam und nahm sogleich die Verfolgung mit zwölf weiteren Fahrern auf. Die Gruppe harmonierte allerdings nicht wirklich, so dass der Ausreißer nicht mehr gestellt werden konnte. Im engen Schlussspurt schaffte es der Nassove jedoch noch auf den hervorragenden achten Platz.

Einen Tag später stand der „Grand Prix Tourteron“ auf dem Rennplan. Nahe Reims musste Robin Fischer hier einen anspruchsvollen 113-Kilometer-Kurs bewältigen. Gegen die zahlreichen französischen Equipes war es ein äußerst schweres Unterfangen, das Ergebnis vom Vortag zu wiederholen. Dennoch attackierte der RSV-Fahrer mutig und früh und wusste sich mit vier Fahrern abzusetzen. Jedoch hatte sich eine weitere große Gruppe vom Feld gelöst, die später zu den Ausreißern aufschloss. Bereits viel Energie verbraucht, war es Robin Fischer nur noch bedingt möglich, die darauffolgenden Attacken zu kontern. Aber mit lediglich 1:50 Minuten Rückstand auf den späteren Sieger erreichte Robin Fischer als guter Vierundzwanzigster das Ziel.

Zuversichtlich richtet sich Robin Fischers Blick nun auf das Rennen in Spremberg bei Cottbus in zwei Wochen sowie die Deutschen Meisterschaften eine Woche später auf dem Sachsenring. „Für den Radsport bleibt nun zu hoffen, dass auch in Deutschland wieder vermehrt Rennen stattfinden werden“, sagt Fischer. „Immerhin werden bereits Fußballspiele mit Zuschauern veranstaltet.“  red

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