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Judo

Der JC Elz „rockt“ Den Haag

Beim „International-Resident-Judo-Tournament“ in Den Haag haben sich die Judoka des JC Elz gut verkauft. Alihan Nagimulin und Shaheen Jusupow standen in der Altersklasse U12 auf der Matte.

Beim „International-Resident-Judo-Tournament“ in Den Haag haben sich die Judoka des JC Elz gut verkauft. Alihan Nagimulin und Shaheen Jusupow standen in der Altersklasse U12 auf der Matte. Trotz teils neuen Wettkampfregeln – in Deutschland wird nach vereinfachten Regeln gekämpft – zeigten beide gute Ansätze. Alihan Nagimulin hatte sich in seiner 40 Kämpfer starken Gruppe schnell an das Tempo gewöhnt und mit seinen Techniken immer wieder überrascht. Da bei diesem Turnier nur eine Bronzemedaille (statt wie üblich zwei) vergeben wird, musste sich der Elzer mit dem 4. Platz begnügen.

Demselben Schicksal musste sich auch Shaheen Jusupow beugen. Obwohl er sehr mutig agiert und viele Würfe angesetzt hatte, reichte es „nur“ zu Rang vier. Ihre beiden Trainer Jonas und Simon Elhadj waren dennoch zufrieden. „Bei so vielen Teilnehmern in einem fremden Land kann man sehr stolz auf die Leistungen der beiden sein“, waren sie sich einig.

Und um als gutes Beispiel voranzugehen, standen beide am späten Abend noch bei den Senioren als Kämpfer auf der Matte. Jonas Elhadj hatte von Beginn an starke Gegner. Weil er seinen Griff nicht so anzusetzen vermochte, wie erhofft, wurde er Siebter. Simon Elhadj hatte es nach Siegen und einer Niederlage im Viertelfinale in den Vorkampf um Bronze geschafft. Durch eine unglückliche Entscheidung des Kampfrichters blieb ihm aber der Sieg verwehrt. Auch er wurde Siebter. Obwohl bei diesem großen Turnier die Medaillen für die Kämpfer des JC Elz ausblieben, durften alle mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden sein. Bei einem solchen internationalen Top-Event alle Kämpfer unter den besten Zehn zu platzieren, ist ein großer Erfolg für den Judo-Club sowie ein Beleg für die gute Jugendarbeit des Vereins.

(red)

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