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Rödelheims Kampfgeist wird belohnt

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Zweikampf: Concorde Sulayman Drammeh (links) und Weiss-Blaus Stefan Brass suchen Körperkontakt.
Zweikampf: Concorde Sulayman Drammeh (links) und Weiss-Blaus Stefan Brass suchen Körperkontakt. © Christian Klein ( FotoKlein)

Zwei Spielabsagen gab es in der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt: Sowohl die Spvgg. Oberrad II (beim FV Hausen) als auch Sporting/Eckenheim (bei der Spvgg. Fechenheim) traten nicht an.

Beide Teams bekamen nicht genügend Spieler zusammen. Die Begegnungen werden jeweils mit 3:0 für den Gegner gewertet.

KSV Tempo – SV Heddernheim 2:2 (1:1). – Bergmann brachte die Gäste früh in Führung – sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde noch abgefälscht (6.). In der weitestgehend ausgeglichenen Partie gelang Njegic das 1:1 (41.). Nach der Pause erspielten sich die Gastgeber Feldvorteile, Heddernheim verlegte sich aufs Kontern. Nach einem Foulspiel im Heddernheimer Strafraum entschied der Unparteiische auf Elfmeter: Njegic verwandelte zum 2:1. „Da haben wir natürlich gedacht, wir sind auf der Gewinnerstraße“, berichtete der etwas enttäuschte KSV-Pressesprecher Zoran Marcetic. Doch es kam anders: In der Nachspielzeit bekamen die Gäste einen Freistoß im Mittelfeld. Aus 40 Metern zog Kapitän Siegel ab, wieder wurde die Kugel abgefälscht und Keeper Gavrilovic war geschlagen.

SV Griesheim Tarik – 1. FC Rödelheim 1:1 (1:0). – In der kampfbetonten Begegnung konnten sich beide Mannschaften nur wenige Torchancen erarbeiten. Eine nutzte Zaatan zum Griesheimer 1:0 (30.). In der Folgezeit ließen sich die Rödelheimer nicht beirren und versuchten Druck aufzubauen. Das wurde belohnt: Temiszoy traf in der Nachspielzeit zum 1:1. Griesheims Sportlicher Leiter Hamza Azaoum stellte fest: „Wir haben versäumt nachzulegen. Rödelheim hat nicht aufgegeben und sich den Punkt verdient.“

FC Corumspor – SV BKC Bosnien 0:8 (0:1). – In der einseitigen Partie verteidigten die Gastgeber das eigene Tor so gut es ging, brachen aber nach dem 0:3 ein. „Das Spiel hat sich fast nur in der gegnerischen Hälfte abgespielt, die Konterversuche von Corumspor scheiterten an den Platzverhältnissen“, berichtete der bosnische Pressewart Asmir Husanovic. Trotz der widrigen Bedingungen auf dem Hartplatz konnten die Gäste einige Tore schön herausspielen. Torjäger Derdemez traf drei Mal (19., Elfmeter/71./80., Elfmeter), ebenso Andelic (63./68./78.). Kurtovic erzielte das 3:0 (66.), Ivanov das 6:0 (76.).

Concordia Eschersheim – SC Weiss-Blau 1:2 (1:0). – Eine Stunde lang dominierten die Gastgeber das Spiel – und versiebten Chance auf Chance. Kilic, Drammeh, Comes und Schlevogt vergaben allzu leichtfertig eine höhere Führung als das 1:0 von Haarhaus (22.). „Dann hatten wir uns leer gespielt“, analysierte Concordia-Trainer Roland Stipp. Die Niederräder kamen nun etwas auf und in das Eschersheimer Spiel schlichen sich Unkonzentriertheiten. Diese nutzten die Gäste gnadenlos aus: Erst traf Pfleger zum 1:1 (78.), dann gelang Knabe der Siegtreffer (80.). „Dann ging bei uns nichts mehr“, meinte Stipp. Weiss-Blau-Coach Rene Möbus, der aufgrund von Personalmangel selbst auf der Ersatzbank saß, stimmte seinem Kollegen zu: „Dass die Concordia nicht mehr Tore gemacht hat, hat uns im Spiel gehalten. Wir haben die Ruhe bewahrt und Moral gezeigt.“

Viktoria Preußen – FFV Sportfreunde 2:3 (1:1). – Die Gastgeber mussten einen Rückschlag bezüglich ihrer Aufstiegsambitionen hinnehmen. Zwar brachte Juan Lopez die „Preußen“ nach vorne (22.), doch Puglisi (30.), Karouia (49.) und Rimac (88.) drehten das Ergebnis zugunsten der Sportfreunde. Juan Lopez gelang noch einmal der Anschlusstreffer (89.), aber mehr zwingende Aktionen konnten die Gastgeber sich nicht erspielen. Gästeakteur Ianotta sah in der Nachspielzeit die Rote Karte, da der Schiedsrichter während einer Spielunterbrechung eine Aktion von Ianotta als „Nachtreten“ bewertete. Viktorias Sportlicher Leiter Thomas Mahlau vermisste vor allem den gesperrten Stammtorhüter Radoslv Rusev: „Das 1:1 aus 35 Metern hätte Rusev gehalten“, war er sich sicher.

TuS Makkabi – TSG 51 2:3 (1:1). – Makkabis Trainer Jorge Huberman ärgerte sich vor allem über seinen Torwart Simonsohn und die eklatante Abschlussschwäche seiner Mannschaft: „Simonsohn hat zwei Elfmeter verschuldet und die Rote Karte bekommen. Und vorne vergeben wir hochkarätige Chancen – der Killerinstinkt fehlt.“ Das 1:0 von Bierich (10.) glich TSG-Spielertrainer Christian Balzer per Strafstoß aus (30.). Klarmann brachte Makkabi wieder nach vorne (50.), doch Burger glich aus (60.) und Balzer entschied mit dem zweiten verwandelten Foulelfmeter das Spiel (75.). Für den vom Platz gestellten Makkabi-Keeper Simonsohn ging Co-Trainer Max Eilingsfeld in die Kiste. Dann sahen bei Makkabi noch Klarmann und Tanetschek die Gelb-Rote Karte (78./83.). Auch Coach Huberman wurde vom Schiedsrichter von seinem Platz verwiesen.

(omü)

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