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Als verschworene Einheit will der SV Rot-Weiß Hadamar die Aufgabe beim SV Neuhof angehen.

Fußball-Hessenliga

Rot-Weiß: Mit freiem Kopf nach Osthessen

Erst am Sonntag bestreitet der SV Rot-Weiß Hadamar sein nächstes Spiel in der Fußball-Hessenliga. Beim bislang positiv auftretenden SV Neuhof geht es darum, die Scharte der letzten Woche auszumerzen.

VON PATRICK JAHN

SV Neuhof – SV Rot-Weiß Hadamar (Sonntag, 15 Uhr).
Ob es in Osthessen überall das gleiche Frühstück gibt? Genau wie der SV Steinbach wartet auch der SV Neuhof noch auf den ersten Heimsieg, hat dafür aber all seine Auswärtsspiele gewonnen. Und während in den ersten Spielen die taktische Disziplin oberstes Gebot war – die ersten drei Partien endeten mit zwei 1:0-Siegen und einer 0:1-Niederlage – fallen in den letzten Wochen aus SVN-Sicht Tore wie am Fließband: 4:2-Sieg in Fernwald, 3:4-Niederlage gegen Baunatal, 0:4-Pleite gegen Türk Gücü Friedberg. Rot-Weiß-Coach Stefan Kühne hat ein klares Bild vom kommenden Gegner: „Zum einen haben sie sich gut verstärkt, zum anderen haben sie in ihrem Aufstiegsjahr gelernt, auf was es in der Hessenliga ankommt.“ Tabellenplatz acht mit neun Zählern ist der Beleg dafür, dass sich die Truppe von Trainer Alexander Bär gefunden zu haben scheint. Im Hadamarer Lager, wo nach dem 0:2 gegen Hünfeld Katzenjammer herrschte, geht der Blick nach vorne. Stefan Kühne: „Die Jungs hatten einen rabenschwarzen Tag und haben es dem Gegner – vor allem körperlich – zu leicht gemacht. Dass das Dietkirchen-Spiel viele Körner gekostet hat, lasse ich als Ausrede nicht gelten, denn diese hohe Belastung hat aktuell jeder Verein zu meistern.“

Der Trainer hatte auch deswegen seiner Mannschaft bis Mittwoch freigegeben, damit sie mal nicht an Fußball denken müssen. Mit dem Fokus, die Negativ-Heimserie des kommenden Widersachers bestehen zu lassen, reisen die Fürstenstädter selbstredend an, um das Spiel zu gewinnen. „Wir brauchen wieder 100 Prozent Einsatzbereitschaft. Wenn uns das gelingt, kommt das Fußballerische von ganz alleine“, ist sich Kühne sicher. Da Mirco Paul noch einmal gesperrt fehlen wird, und auch Jerome Zey noch ausfällt, wird es im Kader wohl keine Änderungen geben. Und eines ist klar: Die Rot-Weißen müssen ein anderes Gesicht zeigen als letzten Samstag – und das werden sie auch.

Redaktions-Tipp: 1:3.

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