SV RW Hadamar - FC Eddersheim
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Hadamars Luca Teller (links) hofft gegen den FC Eddersheim auf einen Heimsieg mit den Rot-Weißen.

Fußball-Hessenliga

Der SV Rot-Weiß darf heute Abend noch vor 250 Fans spielen

In der Fußball-Hessenliga steht die letzte englische Woche des Jahres an. Der SV Rot-Weiß Hadamar hat am Mittwochabend (Anstoß: 19.30 Uhr) an der Faulbacher Straße mit dem FC Eddersheim einen Gegner zu Gast, der bislang weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Glück für die Hadamarer: Sie dürfen noch 250 Fans einlassen. Die neue Verordnung mit dann nur noch 150 Zuschauern gilt erst ab Donnerstag.

VON PATRICK JAHN

SV Rot-Weiß Hadamar – FC Eddersheim (Mittwoch, 19.30 Uhr, Faulbacher Straße). Mit nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen zeigt die Formkurve der Hadamarer nach dem tollen Saisonstart nach unten. Trainer Stefan Kühne sagt dazu: „Wir haben eine sehr junge Mannschaft, da muss man mit so etwas rechnen, und das haben wir auch einkalkuliert.“ Ärgerlich war aus Sicht des Ex-Profis aber die 1:3-Niederlage am Samstag bei Rot-Weiß Walldorf: „Ich habe kein Problem damit, zu verlieren. Ich habe aber dann ein Problem damit, wenn es unnötig ist. Wir haben es taktisch sehr gut gemacht, haben stark gegen den Ball gearbeitet, es aber wieder versäumt, in Führung zu gehen. Und dann bekommen wir dumme Gegentore, die uns den Zahn ziehen.“

Gut also, dass nicht lange Zeit ist, sich mit der Pleite zu beschäftigen. Mit dem FC Eddersheim ist das aktuell wohl größte Sorgenkind der Hessenliga zu Gast, das am vergangenen Samstag auch in Dietkirchen verloren hat (2:4). Mit 23 Gegentreffern stellt der eigentliche Mitfavorit auf die Meisterschaft die drittschlechteste Defensive der gesamten Spielklasse und wird sich erst einmal darum kümmern müssen, aus dem Tabellenkeller zu kommen. Mit acht Zählern steckt der FCE als Drittletzter tief im Sumpf. „Es überrascht mich sehr, dass sie unten drin stehen. Das ist eine Mannschaft mit enormer spielerischer Qualität, die nicht in diese Tabellenregion gehört“, sagt Stefan Kühne, der seine Spieler daher eindringlich warnt: „Der Gegner wird auf jeden Fall irgendwann klettern. Wir dürfen Eddersheim nicht anhand seines Tabellenstandes betrachten, sondern müssen eine ähnliche Leistung wie in der ersten Halbzeit in Walldorf zeigen. Da waren wir bissig und aggressiv. Wenn wir das schaffen und unsere Chancen mal nutzen, werden wir auch gewinnen.“

Das wäre auch extrem wichtig, denn so langsam geht die Fahrt der Rot-Weißen in der Achterbahn nach unten. Ein „Dreier“ würde das Punktekonto auf 19 hochschrauben. Nach dann elf absolvierten Spielen könnten die Fürstenstädter sehr gut damit leben. Ob Jason Schäfer, der gegen Walldorf nach 30 Minuten verletzt ausgewechselt werden musste, mit dabeisein kann, ist mehr als fraglich. Ansonsten bleibt die personelle Lage ohnehin angespannt. – Redaktions-Tipp: 3:1.

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