Hachenburger Pils-Cup

SV Rot-Weiß Hadamar: Fast schon raus und doch gesiegt

Nachdem im Vorjahr die Sportfreunde Eisbachtal in Hachenburg erfolgreich gewesen waren, sicherte sich Hadamar nach 2016 zum zweiten Mal den Titel. Und dabei waren die Rot-Weißen eigentlich schon ausgeschieden . .. „Schuld“ daran war die Hallenuhr im Viertelfinale. Hier hatte es der Hessenligist mit den Gastgebern von der SG Müschenbach/Hachenburg zu tun gehabt, die den Rot-Weißen alles abverlangten. Bis kurz vor Schluss lagen die Hadamarer – von Co.-Trainer Sven Kunisch gecoacht – mit 1:    2 hinten, ehe der Ball zu Jerome Zey gelangte. Der 20-jährige Stürmer fackelte nicht lange, zog ab, und der Ball landete mit der Schlusssirene im Tor. Oder doch nicht? Schiedsrichter Matthias Vogel gab den Treffer zunächst nicht, es kam zu Tumulten. Plötzlich hatte die Turnierleitung ein berechtigtes Einsehen: Das Tor zählte. Die Fürstenstädter hatten sich glücklich ins Neunmeterschießen gerettet, das sie gewannen. Anschließend wusste sie niemand mehr auf dem Weg zum Turn    iergewinn zu stoppen. „Das Viertelfinale gegen den Lokalmatador war ein Spiel mit vielen Emotionen. Da hatten wir sicherlich das nötige Glück. Über das gesamte Turnier gesehen, denke ich aber, dass der Turniersieg verdient war“, meinte ein gut gelaunter Sven Kunisch nach dem Finalsieg gegen Wissen. Unrecht hatte er sicherlich nicht, stellten die Hadamarer doch die gefährlichste Offensive (32 Tore) und den besten Torschützen mit Jerome Zey (9 Tore). Der musste sich den Titel allerdings mit dem Ex-Hadamarer Pascal Heene (SG Rennerod) teilen. Unglücklicher lief es für den TuS Dietkirchen und die Sportfreunde Eisbachtal. Die beiden Verbandsligisten hatten ihre Vorrundengruppen mit Bravour gemeistert. In der Zwischenrunde stockte dann allerdings etwas der Motor: Dietkirchen fuhr zwar gegen den TuS Montabaur und die EGC Wirges Siege ein, gegen den späteren Turniervierten, SG Betzdorf, gab es allerdings ein 2:4. Durch das schlechtere Torverhältnis gegenüber den übrigen Tabellenzweiten war hier Endstation. Das gleiche Schicksal ereilte auch die Eisbachtaler. Im letzten Zwischenrundenspiel hätte den „Eisbären“ gegen die SG Müschenbach/Hachenburg ein Unentschieden gereicht, um weiterzukommen. Danach sah es bis zehn Sekunden vor Schluss auch aus, doch dann vertändelte der „fliegende“ Torwart Moritz Hannappel den Ball, und der Bezirksligist erzielte das 0:1. Da später Hadamar überraschenderweise das letzte Vorrundenspiel gegen Berod-Wahlrod verlor, schob sich Berod noch an den „Eisbären“ in der Wertung der besten Gruppenzweiten vorbei; für die Reifenscheidt-Elf war der Traum von der Titelverteidigung ausgeträumt. Gar nicht erst in die Zwischenrunde geschafft hat es der SV Mengerskirchen: Die Elf von Spielertrainer Tobias Schätzle musste schon nach der Vorrunde als Tabellenletzter die Segel streichen. Der Kreisoberligist, dem nur ein Sieg gegen den SC Berod-Wahlrod gelang, musste sich unter anderem der Überraschungsmannschaft des Turniers, der SG Atzelgift/Nister, beugen. Der C-Ligist marschierte souverän bis ins Viertelfinale, wo gegen Wissen Endstation war.

Nachdem im Vorjahr die Sportfreunde Eisbachtal in Hachenburg erfolgreich gewesen waren, sicherte sich Hadamar nach 2016 zum zweiten Mal den Titel. Und dabei waren die Rot-Weißen eigentlich schon ausgeschieden . .. „Schuld“ daran war die Hallenuhr im Viertelfinale. Hier hatte es der Hessenligist mit den Gastgebern von der SG Müschenbach/Hachenburg zu tun gehabt, die den Rot-Weißen alles abverlangten. Bis kurz vor Schluss lagen die Hadamarer – von Co.-Trainer Sven Kunisch gecoacht – mit 1:    2 hinten, ehe der Ball zu Jerome Zey gelangte. Der 20-jährige Stürmer fackelte nicht lange, zog ab, und der Ball landete mit der Schlusssirene im Tor. Oder doch nicht? Schiedsrichter Matthias Vogel gab den Treffer zunächst nicht, es kam zu Tumulten. Plötzlich hatte die Turnierleitung ein berechtigtes Einsehen: Das Tor zählte. Die Fürstenstädter hatten sich glücklich ins Neunmeterschießen gerettet, das sie gewannen. Anschließend wusste sie niemand mehr auf dem Weg zum Turn    iergewinn zu stoppen.

„Das Viertelfinale gegen den Lokalmatador war ein Spiel mit vielen Emotionen. Da hatten wir sicherlich das nötige Glück. Über das gesamte Turnier gesehen, denke ich aber, dass der Turniersieg verdient war“, meinte ein gut gelaunter Sven Kunisch nach dem Finalsieg gegen Wissen. Unrecht hatte er sicherlich nicht, stellten die Hadamarer doch die gefährlichste Offensive (32 Tore) und den besten Torschützen mit Jerome Zey (9 Tore). Der musste sich den Titel allerdings mit dem Ex-Hadamarer Pascal Heene (SG Rennerod) teilen.

Unglücklicher lief es für den TuS Dietkirchen und die Sportfreunde Eisbachtal. Die beiden Verbandsligisten hatten ihre Vorrundengruppen mit Bravour gemeistert. In der Zwischenrunde stockte dann allerdings etwas der Motor: Dietkirchen fuhr zwar gegen den TuS Montabaur und die EGC Wirges Siege ein, gegen den späteren Turniervierten, SG Betzdorf, gab es allerdings ein 2:4. Durch das schlechtere Torverhältnis gegenüber den übrigen Tabellenzweiten war hier Endstation.

Das gleiche Schicksal ereilte auch die Eisbachtaler. Im letzten Zwischenrundenspiel hätte den „Eisbären“ gegen die SG Müschenbach/Hachenburg ein Unentschieden gereicht, um weiterzukommen. Danach sah es bis zehn Sekunden vor Schluss auch aus, doch dann vertändelte der „fliegende“ Torwart Moritz Hannappel den Ball, und der Bezirksligist erzielte das 0:1. Da später Hadamar überraschenderweise das letzte Vorrundenspiel gegen Berod-Wahlrod verlor, schob sich Berod noch an den „Eisbären“ in der Wertung der besten Gruppenzweiten vorbei; für die Reifenscheidt-Elf war der Traum von der Titelverteidigung ausgeträumt.

Gar nicht erst in die Zwischenrunde geschafft hat es der SV Mengerskirchen: Die Elf von Spielertrainer Tobias Schätzle musste schon nach der Vorrunde als Tabellenletzter die Segel streichen. Der Kreisoberligist, dem nur ein Sieg gegen den SC Berod-Wahlrod gelang, musste sich unter anderem der Überraschungsmannschaft des Turniers, der SG Atzelgift/Nister, beugen. Der C-Ligist marschierte souverän bis ins Viertelfinale, wo gegen Wissen Endstation war.

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