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Torschütze für den SV Rot-Weiß Hadamar in Bad Vilbel: Jonas Herdering.

Fußball-Hessenliga

Rot-Weiß: Klassenerhalt ist schon mal sicher

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Nach dem 2:1 (2:0)-Sieg des SV Rot-Weiß Hadamar in der Fußball-Hessenliga beim FV Bad Vilbel freute sich Trainer Torsten Kierdorf zu Recht: „Wir haben das erste Saisonziel mit jetzt 40 Punkten und dem Klassenerhalt erreicht.“

Hadamar war auf dem holprigen Platz nicht nur läuferisch und in den Zweikämpfen präsenter, sondern kam auch technisch besser mit den Verhältnissen klar. Während den Bad Vilbelern immer wieder der Ball versprang, zeigten die Fürstenstädter einige flotte Angriffe und ein sehr engagiertes Pressing. 

Das Führungstor für die Rot-Weißen fiel nach einer Ecke von Jerome Zey, dessen scharf nach innen getretene Flanke Innenverteidiger Mirko Dimter mit einem wuchtigen Kopfball veredelte (15.). Zwei Minuten später kam Jann Bangert nach einem schnellen Angriff über die linke Seite zum Abschluss, aber Bad Vilbels Schlussmann Sadra Sememy bekam gerade noch den Arm hochgerissen und lenkte den Ball über die Latte. Und auch vor dem 0:2 war Sememy noch dran, vermochte den scharfen Linksschuss von Jann Bangert aber nurmehr nach vorne abzuwehren, wo der mitgelaufene Jonas Herdering nur noch den Fuß hinhalten musste (39.).

 „Wir hatten Chancen, um 3:0 oder 4:0 zu führen. Es hätten also deutlich ruhigere 90 Minuten für uns werden können“, befand Torsten Kierdorf, der seinem Team deshalb in der Pause noch einmal Beine machte: „Ich habe gesagt, dass sie weiter Gas geben müssen, denn wir haben in den letzten Wochen erlebt, was alles passieren kann.“ Der FV Bad Vilbel kam auch nach der Pause nur schwer ins Spiel. „Ein bisschen mehr Moral war da, aber letztlich haben wir verdient verloren“, meinte Coach Amir Mustafic, der allerdings den vergebenen Chancen von Alexander Bauscher nachtrauerte. Der hatte zunächst frei vor SVH-Keeper Christopher Strauch den Abschluss verweigert und war mit dem Versuch gescheitert, den in der Nähe stehenden Nuh Ulsu zu bedienen (67.); und Bauscher hatte mit einem Heber mit der Fußspitze zwar Strauch überwunden, nicht aber den umsichtigen Dimter, der den Ball auf dem Weg zum Tor noch ablief (72.). 

Der Anschlusstreffer fiel dann doch noch, weil ein Freistoß von Kristijan Bejic von der Mauer abgefälscht worden war und der Ball unhaltbar im langen Eck landete (80.). Anschließend ließ Hadamar durch Böttler und Zouaoui noch eine Doppelchance liegen (84.), und so mussten die Gäste noch etwas zittern. Richtig gefährlich aber wurde es vor ihrem Tor nicht mehr. 

„Die Mannschaft kann jetzt schon stolz darauf sein, was sie erreicht hat. Jetzt wollen wir weiter durchziehen und sehen, dass wir am Ende irgendwo zwischen Platz fünf und sieben landen – das wäre für Rot-Weiß Hadamar eine große Leistung“, sagte Kierdorf. Amir Mustafic stehen deutlich weniger entspannte Wochen bevor. „So leidenschaftslos wie heute wird es sehr schwer“, stellte er klar. 

Bad Vilbel: Sememy, Huwa, Tilger, Geh, Emmel (59. Bejic), Bozina, Knauer (59. Pejic), Sabic, Bauser, Maksumic (74. Djordjevic), Nuh Uslu – Hadamar: Strauch, Matthias Neugebauer (81. Schraut), Jindra, Dimter, Rücker, Zouaoui, Markus Neugebauer, Kröner, Zey (73. Noguchi), Bangert (81. Böttler), Herdering – SR: Rühl (Wettenberg) –Zuschauer: 130 – Tore: 0:1 Mirko Dimter (15.), 0:2 Jonas Herdering (39.), 1:2 Bejic (80.).

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