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Rot-Weiss kommt kühl und diszipliniert zum nächsten Erfolg

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Von: Roland Stipp

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Am Donnerstag war Thomas Brendel bei Borussia Fulda als Nachfolger für Oliver Bunzenthal vorgestellt worden, am Samstag musste er mit seinem Team beim Tabellenführer Rot-Weiss Frankfurt ran.

Am Donnerstag war Thomas Brendel bei Borussia Fulda als Nachfolger für Oliver Bunzenthal vorgestellt worden, am Samstag musste er mit seinem Team beim Tabellenführer Rot-Weiss Frankfurt ran. Dass es trotz eines beherzten Auftritts nicht zu einem Punktgewinn reichte, konnte der neue Trainer einigermaßen verschmerzen. „Die Einstellung hat gestimmt, die Ergebnisse werden hoffentlich auch bald kommen“, sagte der 39-Jährige nach dem 1:2 (1:1) am Brentanobad.

Die Osthessen spielten mutig, griffen früher an als viele andere Mannschaften das zuletzt beim Tabellenführer gewagt hatten und hatten durchaus ihre Möglichkeiten. Schon die erste Aktion der Borussia war gefährlich, doch Ingmar Merle schoss etwas überhastet über das Tor von Rot-Weiss-Kapitän Ioannis Takidis. Die „Roten“ blieben gewohnt kühl und nutzten nach 35 Minuten gleich ihre erste Chance zum Führungstreffer. Andre Fließ brachte die Kugel nach einer Balleroberung in die Mitte, wo dann Cam Kara zur Stelle war. Etwas später wurde aber auch Fulda für sein Engagement belohnt – Frankfurts Außenverteidiger Jeremy Lundy verlängerte den Ball nach einem Freistoß von Dennis Müller ins eigene Tor (43.).

Die Gäste machten es dem Klassenprimus auch nach der Pause schwer, der aber geduldig und diszipliniert weiterspielte und schließlich den entscheidenden Treffer setzte. Tim Fließ war per Kopf nach einem Freistoß von Admir Pllana zur Stelle (59.). Neun Minuten später sah der „Sechser“ der Frankfurter dann „Gelb-Rot“ und die Gäste blieben bis zuletzt dran an der Überraschung.

„Wir hatten schon in der ersten Halbzeit etliche Situationen, wo etwas hätte herausspringen können. In Überzahl war es dann ein Spiel auf ein Tor, ohne das wir zu großen Chancen gekommen wären – außer in der allerletzten Aktion“, fasste Brendel seine Sicht der Dinge zusammen. Marcel Trägler kam kurz vor dem Ende sieben Meter vor dem Tor zum Schuss, der aber zu unplatziert geriet. „Schade, aber wir werden dranbleiben“, sagte sein neuer Trainer.

(rst)

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