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Rot-weißes Fünkchen Hoffnung auf eine Serie

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Von: Marion Morello

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Wird er wieder im Sturm auflaufen? Mirko Dimter (rechts), hier im Duell mit Baunatals Jonas Springer (links), wünscht sich mit seinem SV Rot-Weiß Hadamar im Heimspiel gegen den SV Steinbach wohl nichts sehnlicher, als den zweiten Sieg nacheinander.
Wird er wieder im Sturm auflaufen? Mirko Dimter (rechts), hier im Duell mit Baunatals Jonas Springer (links), wünscht sich mit seinem SV Rot-Weiß Hadamar im Heimspiel gegen den SV Steinbach wohl nichts sehnlicher, als den zweiten Sieg nacheinander. © Patrick Jahn

Nach dem letzten erfolgreichen Wochenende in der Fußball-Hessenliga besteht für den SV Rot-Weiß Hadamar durchaus Grund zur Hoffnung, erneut Zählbares einzufahren. Das Team von Stefan Kühne erwartet am Samstag den SV Steinbach, der die letzten vier Spiele nicht gewonnen hat.

VON PATRICK JAHN

SV Rot-Weiß Hadamar – SV Steinbach (Samstag, 15 Uhr, Niederhadamar). Der langersehnte 2:0-Auswärtssieg in Hanau hat allen Beteiligten rund um den SV Hadamar sichtlich gut getan. Trainer Stefan Kühne war nicht einmal für sich selbst froh, sondern vor allem für seine Spieler: „Meine Freude resultierte vor allem aus den Gesichtern der Jungs, als sie sich in den Armen gelegen haben. Diese drei Punkte waren so wichtig für uns, vor allem weil ich schon dachte, die Spieler fühlten sich von mir für dumm verkauft, weil ich ihnen wieder und wieder sage, dass sie die Qualität haben.“

Dass der Erfolg nur dann wertvoll ist, wenn die Fürstenstädter im Heimspiel gegen den SV Steinbach nachlegen, versteht sich von selbst. Der Coach backt aber erst einmal kleinere Brötchen: „Natürlich wollen wir eine Serie starten, es wäre aber falsch, jetzt zu sagen, wir gewinnen die nächsten Spiele. Diesen Druck will ich nicht auf die Mannschaft lasten. Wir wissen aber, dass wir mit der Leistung vom Hanau-Spiel auch Steinbach schlagen können.“ Dass die Osthessen aktuell auf Platz sieben stehen, ist sicherlich eine positive Überraschung, doch die Steinbacher warten seit vier Spielen auf einen Sieg. Was aber auffällt, ist die Auswärtsstärke der Elf von (Spieler-)Trainer Petr Paliatka, dessen gleichnamiger Sohn bester Torschütze ist, denn auf fremden Plätzen hatte es bisher erst eine einzige Steinbacher Niederlage zu verkraften gegeben. „Das ist eine gute Mannschaft, die zu recht so weit oben platziert ist. In den letzten Jahren sind sie als Team gut zusammengewachsen. Wir müssen den Kampf annehmen, einfach spielen, und vor allem spielerisch keine Wunderdinge machen“, fordert der Ex-Profi.

Da Verletzungen weiter eine große Rolle spielen und auch Marco Koch wieder ausfällt, stellt sich die Mannschaft vermutlich fast wieder von selbst auf. – Redaktionstipp: 2:0.

Freitag:

Rot-Weiß Walldorf - FC Eddersheim 19.30

Samstag:

FC Gießen - Viktoria Griesheim 14.00

Eintr. Stadtallendorf - Bayern Alzenau 14.00

SV RW Hadamar - SV Steinbach 15.00

FSV Fernwald - SV Neuhof 15.00

SC Waldgirmes - TuS Dietkirchen 15.00

FC Erlensee - SV Weidenhausen 16.00

Türk Gü. Friedberg - FC Hanau 93 17.00

Sonntag:

TSV Steinbach 2 - KSV Baunatal 15.00

SV Unter-Flockenbach - Eintr. Frankfurt U21 15.00

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