Finaleinzug verpasst, aber trotzdem zufrieden

Den Royals geht die Puste aus

Beim Rebstock-Cup in Frankfurt stand für die Inlinehockey-Mannschaft der Rüsselsheim Royals unterm Strich der vierte Rang zu Buche.

Im Halbfinale war Schluss für die Rüsselsheim Royals. Beim Rebstock-Cup der Frankfurter „Mainprimaten“ verpassten die Rüsselsheimer mit dem 0:4 gegen den späteren Turniersieger Team Hockeyshop Forster den Einzug ins Finale. Obwohl die Royals des Rüsselsheimer RSC später auch im Spiel um den dritten Platz den Kürzeren zogen, waren sie mit dem Turnierverlauf hochzufrieden.

Zehn Spiele insgesamt standen für die Rüsselsheimer am Rebstock-Gelände auf dem Programm. Der Start verlief nicht nach Wunsch. Das große Ziel, der direkte Einzug ins Halbfinale, wurde jedoch in der Gruppenphase verpasst. Nach einem Unentschieden und einer Niederlage drohte das frühzeitige Aus. Die Royals standen schon früh im Turnier gehörig unter Druck, behielten aber im richtungweisenden dritten Gruppenspiel die Nerven und belegten in der Gruppe B den dritten Platz. Im anschließenden Qualifizierungsspiel holten sich die Royals mit dem 8:0-Erfolg gegen die Eisteufel Frankfurt das Ticket für die Zwischenrunde.

Weil aufgrund des schlechten Wetters lange nicht klar war, ob das Turnier fortgesetzt werden kann, meldete sich eines der für die Zwischenrunde gemeldeten Teams ab. Damit kämpften neben dem RRSC noch vier Mannschaften um den Halbfinaleinzug. Am Ende qualifizierten sich die Royals als Gruppenerster fürs Halbfinale. „Eine tolle Sache für uns. Nach dem misslungenen Turnierauftakt freut es uns sehr, dass unser Team schlussendlich noch ins Halbfinale eingezogen ist“, sagte Stürmer Tim Bornhausen.

 

Im Halbfinale ging den Rüsselsheimern dann aber die Puste aus. Gegen die ausgeruhten Spieler aus dem Team Hockeyshop Forster, das ohne Umweg in die Zwischenrunde gekommen war, gab es für die Royals nichts zu holen. Zur Schlusssirene lagen die Rüsselsheimer mit 0:4 hinten. „Wir haben den ganzen Tag über in der Zwischenrunde gespielt. Das spürt man irgendwann in den Knochen. Leider hat sich dann der eine oder andere Fehler eingeschlichen“, sagte Mannschaftskapitän Janik Schwegler. Auch im Spiel um Platz drei blieb der RRSC ohne Fortune. Die Partie ging mit 0:2 verloren.

Eine Auszeichnung gab es bei der Siegerehrung für den Rüsselsheimer Stürmer Tim Bornhausen. Der 27-Jährige sicherte sich die begehrte

Topscorer-Trophäe

– und das schon zum zweiten Mal. Kein Wunder, dass der Stürmer über beide Ohren grinste. „Wichtig für eine solche Auszeichnung sind die Mitspieler, die in diesem Turnier eine tolle Leistung gezeigt haben. Lieber als die Auszeichnung wäre mir der Finaleinzug oder der dritte Platz gewesen“, so Bornhausen bescheiden.

Immerhin: Für den zweiten Landesliga-Spieltag am letzten Mai-Wochenende, an dem sie die Tabellenführung verteidigen möchten, sind die Royals gut gerüstet. red

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