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RSV Weyer und FC Waldbrunn bereit für den Re-Start

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Von: Marion Morello

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Die Trainer: Frank Wissenbach vom RSV Weyer (links) und Torsten Kierdorf vom FC Waldbrnn.
Die Trainer: Frank Wissenbach vom RSV Weyer (links) und Torsten Kierdorf vom FC Waldbrnn. © Klein/Häring

Die Zeit des Wartens hat in wenigen Tagen auch in der Fußball-Verbandsliga Mitte ein Ende. Am kommenden Sonntag, 6. März, fällt der Re-Startschuss. Um 15 Uhr tritt der RSV Weyer bei der SG Kinzenbach an, während der FC Waldbrunn ein Heimspiel gegen den FC Cleeberg vor der Brust hat. „Wie sind beide Teams durch die Winterpause gekommen?“, haben wir die Trainer Frank Wissenbach (RSV Weyer) und Torsten Kierdorf (FC Waldbrunn) gefragt.

RSV Weyer. „Ich freue mich, wenn’s losgeht“, sagt Frank Wissenbach. Der Einzug ins Viertelfinale des Kreispokal-Wettbewerbs hatte er zur „Pflicht“ erklärt, seine Mannschaft hat diese erste Aufgabe im Jahr 2022 mit einem 4:2-Sieg beim Kreisoberligisten TuS Waldernbach erfolgreich erledigt.

Der Zustand seiner Mannschaft sei nach der langen Winterpause „gut“, Corona sei gnädig mit seinen Spielern und dem Umfeld gewesen. Von daher hatte einer einigermaßen rhythmischen Vorbereitungsphase kaum etwas im Wege gestanden. „Wir hatten gute und weniger gute Spiele“, resümiert Frank Wissenbach, „der Auftritt beim TuS Dietkirchen war einer der besseren“, blickt der RSV-Coach auf das 3:5 und die mutige „Performance“ seines Teams beim Hessenligisten zufrieden zurück. Besonders zufrieden ist Frank Wissenbach mit Neuzugang Manuel Ulm vom SV Niedernhausen. „Er ist ein echter Stürmer, war aber lange verletzt und braucht Spielpraxis, aber er ist menschlich und charakterlich ein absoluter Gewinn für uns“, so der Trainer des „Green-Teams“.

Training soll jetzt dosierter werden

In den letzten Tagen vor dem Rundenstart am kommenden Sonntag beim direkten Tabellennachbarn SG Kinzenbach soll das Training am Weilersberg für die Mannschaft rund um Kapitän Luca Seibel dosierter werden. „Wir werden genau das machen, was wir brauchen. Mehr auf Konzentration und Härte setzen“, kündigt Frank Wissenbach an. „Dann“, so hofft er, „werden wir hoffentlich gut starten und keine Verletzten bekommen.“ Noch nicht wieder fit ist Luca Weber, der nach seiner Operation noch an den Folgen eines Mittelfußbruches laboriert.

FC Waldbrunn. Ganz ähnlich sieht die Situation beim FC Waldbrunn aus. „Wir sind ganz gut durchgekommen“, sagt Trainer Torsten Kierdorf beim Rückblick auf die Vorbereitungsphase, „erstmals hat es keinen Schnee gegeben, und wir konnten spielen.“ Die Test-Ergebnisse aber sind jetzt Makulatur, „entscheidend ist am 6. März“, so der FC-Coach. Dann will, nein, dann muss sich der FC Waldbrunn noch einmal anders präsentieren, denn am Ende der Saison soll schließlich der Klassenerhalt stehen.

Das ist angesichts von mindestens fünf Absteigern nicht so einfach. Die Waldbrunner stehen derzeit mit 15 Punkten auf dem vorletzten Platz. Aber: Auf den ersten Nichtabstiegsplatz sind es gerade einmal zwei Punkte. Das erscheint machbar. Ist der FCW demnach zum Siegen verdonnert? So krass will es Torsten Kierdorf nicht sehen. „Wir haben vor der Winterpause gezeigt, dass wir gewinnen können. Derzeit spielen zehn Vereine gegen den Abstieg. Wir müssen versuchen, viele Punkte zu holen, aber im Fußball ist alles möglich.“ Jeder müsse sich in den kommenden Wochen an die eigene Nase fassen und mit Überzeugung an die Aufgabe herangehen.

Er und sein Trainerstab haben die Verträge um ein weiteres Spieljahr verlängert: Neben Torsten Kierdorf bleiben also auch Co.-Trainer Steffen Rücker und Torwarttrainer Jens Brühl bei der Stange. Besonders gefreut haben sich die Verantwortlichen der „Blauen“ über den Neuzugang mit Oberliga-Erfahrung, Marcel Kostadinov. Den Defensivmann vom VfB Ginsheim haben familiäre Bande in den Westerwald geführt, in Elbgrund hat er ein Haus gebaut. Torsten Kierdorf nimmt ihn natürlich mit Kusshand: „Er ist für die Defensive gesetzt.“ Jetzt lautet das Ziel: gegen Cleeberg zum Re-Start gewinnen. Torsten Kierdorf: „Wenn wir unsere Leistung abrufen, bin ich optimistisch.“ MARION MORELLO

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