Rudi Schenkelberg fehlt nun auf der Fußballbühne

„Dass ich das noch einmal erleben durfte“, hatte Rudi Schenkelberg unter Tränen gesagt nach dem 2:1-Last-Minute-Sieg von Eintracht Glas-Chemie Wirges über die Eisbachtaler Sportfreunde Ende Juli.

„Dass ich das noch einmal erleben durfte“, hatte Rudi Schenkelberg unter Tränen gesagt nach dem 2:1-Last-Minute-Sieg von Eintracht Glas-Chemie Wirges über die Eisbachtaler Sportfreunde Ende Juli. Nun wird „Rudi Rastlos“, wie ihn nicht wenige nannten, auf der hiesigen Fußballbühne fehlen: Vorgestern ist Schenkelberg im Alter von 78 Jahren verstorben.

In der Westerwälder Fußballszene und darüber hinaus gab es wohl kaum jemand, der den sympathischen Betreuer und „Mann-für-Alles“ nicht kannte und aufgrund seiner bodenständigen sowie gleichfalls geradlinigen Art nicht mochte. Schenkelberg verkörperte die EGC wie kein anderer, und er wusste schließlich auch bestens Bescheid: Fein notierte er in einem kleinen, schwarzen Büchlein jedes Spiel seiner Glas-Chemiker, die entsprechenden Statistiken und seine Meinung zum Schiedsrichter. Es gab kaum ein Spiel der ersten Mannschaft der Wirgeser, bei dem Rudi Schenkelberg seit den 1970er Jahren fehlte. Eine schwere Krankheit setzte ihm in den vergangenen Jahren sichtlich zu, doch er rappelte sich immer wieder auf und stand auf den Sportplätzen der Region. Dort werden ihn die Westerwälder Fußballfans nun vermissen.

Die Trauerfeier für Rudi Schenkelberg findet am Freitag, 31. August, um 14.30 Uhr in der Kirche in Ebernhahn statt. Anschließend wird die Urne auf dem Friedhof beigesetzt.

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