Techniker am Ball: Spiridon Pentidis (SG Rüsselsheim, re.).

Fußball

Rüsselsheim macht sich das Leben selbst schwer

2:0 – die Rüsselsheimer Spielgemeinschaft bleibt unangefochten „spitze“. Unabhängig vom Ausgang des Nachholspiels am Mittwoch (19.30 Uhr) gegen die SG Arheilgen.

Die SG SV VfR Dersim Rüsselsheim hat sich beim 2:0-Sieg über den SV Traisa das Leben selbst schwergemacht. Sportlicher Leiter Dogan Erdogan hatte nach Spielschluss einiges zu monieren: „Wieder haben wir einige gute Torchancen liegen gelassen.“ Ansonsten aber konnte er, wie auch Trainer Ecevit Balaban, seinem Team eine starke Leistung bescheinigen. Vor allem im Defensivverhalten zeigten sich die Hausherren vergleichsweise verbessert. Öfters hatten die Akteure von der Böllenseesiedlung die Geduld verloren und dann nach gegnerischen Konterangriffen Treffer hinnehmen müssen.

Gegen Traisa brauchten die Gastgeber keine lange Anlaufzeit, sondern erzielten bereits nach neun Minuten durch Aydin Demir das 1:0. Problem war in der Folge allerdings, dass die Mannschaft nicht den vorentscheidenden zweiten Treffer nachlegen konnte. Die Gäste kamen in den ersten 45 Minuten nur ein Mal in die Nähe des Rüsselsheimer Gehäuses, jedoch ohne gefährlich zu werden. Nachdem die Rüsselsheimer Spielgemeinschaft im zweiten Abschnitt auch weiterhin das 2:0 versäumt hatte, wurde Traisa kesser. Die SG-Defensive ließ allerdings nichts anbrennen. Von Vorteil erwies sich dabei, dass bereits die Offensivspieler sehr gut gegen den Ball arbeiteten.

Die zweite Halbzeit zeigte, dass die Verantwortlichen aus den Fehlern der letzten Saison gelernt haben. „Unser Kader ist zum Glück größer“, so Erdogan. Dies wurde deutlich, als Ecevit Balaban nach der Pause dreimal tauschen konnte und die Mannschaft sogar an Qualität gewann. Erdogan ist sich sicher, dass sich dies in der Endphase des Aufstiegsrennens auszahlen könnte, zumal im Januar noch weitere Veränderungen möglich seien. In der Nachspielzeit entschied dann Ibrahim Achibani die Partie zum 2:0.

SG SV VfR Dersim Rüsselsheim: Tekin – Günel, Demir, Yildirim (46. Achibani), Yildiz, Benazza, Nedic, Tastan (59. Aslan), Eren, Pascali, Pentidis (63. Farag).

Tore: 1:0 Demir (9.), 2:0 Achibani (90.+2). – SR: Trybek (Groß-Umstadt), – Zuschauer: 100.

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