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Der Flörsheimer Mathias Nussbichler versucht mit Annette Neiß, der Seriengesamtsiegerin, noch Schritt zu halten.

Laufsport

Lindenseelauf: Die Lokalmatadoren Yegor Butylka und Annette Neiß entscheiden die 37. Auflage

Ein großes Starterfeld, tolles Wetter und ein Lokalmatador als Sieger: Die 37. Lindensee-Laufserie des LC Rüsselsheim fand am Samstag mit 380 Teilnehmern einen positiven Abschluss.

Er strahlte übers ganze Gesicht. Zu Recht. Mit Platz sechs im dritten Durchgang über 10 Kilometer sicherte sich Lokalmatador Yegor Butylka von der LG Rüsselsheim den Gesamterfolg bei der 37. Lindenseelaufserie.

„Ich habe vor einigen Jahren schon mal die Serie gewonnen“, freute sich Butylka über die Wiederholung seines Coups. 2012 beim Lindenseelauf debütierend, war es nun das erste Mal, dass der 43-Jährige das Rennen machte. Dabei hatte er sich in einer Fünfergruppe hinter dem Spitzentrio festgesetzt und konnte dann in 36:11 Minuten den Seriensieg bejubeln – knapp drei Minuten hinter dem erstplatzierten Karsten Fischer (SSC Hanau-Rodenbach/33:27). „Es war gut zu laufen. Nicht zu kalt, kein Wind, trocken und Sonne“, berichtete Butylka noch etwas atemlos direkt nach der Ankunft im Ziel an der Albrecht-Dürer-Schule.

Seriengesamtsieger Yegor Butylka (links) macht Juan David Ospina Garzon von der LG Eintracht Frankfurt Beine.

„Wir hatten wie immer Glück mit dem Wetter“, strahlte LC-Vizevorsitzender Uwe Bernd, der mit Rainer Schirmer wieder für die Strecke verantwortlich zeichnete und wie die anderen rund 60 Helfer ab 8 Uhr zwölf Stunden auf den Beinen war. So konnte sich das Orgateam um Walter Kuchta über zahlreiche kurz entschlossene Starter freuen.

„Gut 200 Nachmeldungen. Das ist mehr als sonst“, war LC-Urgestein Harald Mundt positiv überrascht. „Wir können nicht klagen“, zeigte sich auch Vorsitzender Peter Schmit rundum zufrieden.

Ebenfalls zufrieden wirkte Annette Neiß von TuS Rüsselsheim. Trotz Rückenproblemen und knackiger Temperaturen um zwei, drei Grad („Im Wald war es schon sehr kalt“) entschied sie in 42:49 Minuten die Serienwertung bei den Frauen für sich, wurde Erste in der W45 und erhielt wie Yegor Butylka bei der Siegerehrung einen Präsentkorb für den Gesamterfolg. „Und alle Altersklassensieger haben noch ein Laufshirt bekommen“, merkte Peter Schmit schmunzelnd an.

Waren die Treburer Spitzenläufer Sebastian Hauf, Raphael Schmitt und Jan Ascher diesmal nicht am Start, erwies sich Wolfram Gerlach als bester Teilnehmer des TV Trebur. In kurzen Hosen unterwegs, kam er in 39:52 Minuten auf Rang 18 und belegte in der Serie Platz acht. „Leicht verletzt und nicht in Topform“, wie Gerlach sagt, habe er doch sein Ziel erreicht: „Ich wollte unter 40 Minuten bleiben und die Serie vollmachen.“ Dem veranstaltenden LC Rüsselsheim machte der in Astheim wohnende 38-jährige TV-Läufer ein Kompliment: „Wie immer gut organisiert.“

Gingen über 10 Kilometer 280 Läufer ins Rennen, kamen über 5000 Meter exakt 100 Starter ins Ziel. Hier setzte sich Marko Zetovic (Schollmayer Sport Team) in 17:13 Minuten souverän durch.

Ergebnisse/10 Kilometer: 1. Karsten Fischer (SSC Hanau-Rodenbach) 33:27 Minuten, 2. Janek Taplan (LC Bingen) 33:58, 3. Helge Dannenberg (Friedrichsdorf) 35:55, 6. Yegor Butylka (LG Rüsselsheim) 36:11/2. M40, 18. Wolfram Gerlach (TV Trebur) 39:52/5. M35. – Serienwertung, Männer: 1. Yegor Butylka (LG Rüsselsheim). – Frauen: 1. Annette Neiß (TuS Rüsselsheim).

5000 Meter: 1. Marko Zetovic (Schollmayer Sport Team) 17:13, 2. Lukas Schmidt (vereinslos) 18:45, 3. Sebastian Meyer (Schollmayer Sport Team) 19:33, 4. Michael Schmidt (TV Trebur) 20:02, 5. Laurenz Kerstan (VfB Ginsheim) 20:16, 8. Andreas Krieger (TV Trebur) 20:50.

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