Samy Füchsel profitiert von der Fortbildung in London

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Nach dem finalen Pfiff an der Feldgerichtstraße wählte Samy Füchsel erst einmal den Weg zu ehemaligen Mitstreitern. Der Frankfurter Erst-Reihe-Stürmer, der in den vergangenen Jahren die erfolgreiche

Nach dem finalen Pfiff an der Feldgerichtstraße wählte Samy Füchsel erst einmal den Weg zu ehemaligen Mitstreitern. Der Frankfurter Erst-Reihe-Stürmer, der in den vergangenen Jahren die erfolgreiche Ära des Heidelberger RK prägte und seit August die Farben Schwarz und Rot trägt, hatte einiges zu erzählen. Über den DRV-Trainer Mouritz Botha erhielt er die Chance, bei den London Saracens mitzutrainieren. Für den Spitzenclub lief der ehemalige englische Nationalspieler Botha selbst auf und wurde mit den „Sarazenen“ auch Meister.

Füchsel unterbrach seine Fortbildung am nördlichen Rand der britischen Hauptstadt, um gegen seinen Ex-Club zumindest eine Halbzeit mitzuwirken. „Es war ungewohnt, aber es hat funktioniert. Es war ein schönes Gefühl mit Freunden auf beiden Seiten zu spielen“, sagte der 26-Jährige. Zwischen 2012 und 2018 lief Füchsel für den HRK auf. Garniert wurde diese Zeit mit einem einjährigen Engagement beim französischen Zweitligisten SC Albi. Vor seinem Wechsel in die Kurpfalz hatte er in der Bundesliga für den Berliner RC agiert.

Keine Frage, bei dem Premiership-Tabellenführer könne er „in einem besten Umfeld trainieren. Die Spieler müssen sich um nichts kümmern, sie können sich absolut auf Rugby konzentrieren. Absolute Weltklasse“, geriet Füchsel ins Schwärmen.

Morgens gegen 8 Uhr beginne mit einem Frühstück der Arbeitstag bei den „Sarazenen“. Es folgen bis 15 Uhr Besprechungen, spezielles Training für die Erste-Reihe-Stürmer wie ihn, Übungseinheiten im Kraftraum und Mannschaftstraining. Zwischen 11 und 12 Uhr werde sich nochmals am Mittagstisch gestärkt.

Demnächst soll Füchsel auch die Gelegenheit bekommen, als Gastspieler im Derby gegen die London Harlequins mitzuwirken – allerdings nicht auf höchster Ebene, sondern wenn die B-Teams beider Clubs aufeinander treffen.

Die Weiterbildungsmaßnahme im Rugby-Herkunftsland dient ihm freilich als Vorbereitung auf das Repechage-Turnier in Frankreich. Zwischen dem 11. und 23. November ermitteln in Marseille Deutschland, Kanada, Kenia und Hongkong den letzten Teilnehmer für die Weltmeisterschaft 2019 in Japan. Da wartet Schwerstarbeit auf Samy Füchsel.

(fri)

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