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Nix wie weg: Sandzaks Ljubicic enteilt dem ?Speuzer? Nasios.

Fußball

Sandzak möchte "wie ein ganz normaler Verein behandelt werden"

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Das Derby zwischen den Sportfreunden und Rot-Weiss Frankfurt fand bereits am gestrigen Freitagabend statt (siehe oben stehender Bericht).

Im Fokus steht an diesem Wochenende in der Fußball-Verbandsliga Süd natürlich das Spitzenspiel zwischen dem Hanauer SC und Hanau 93.

Aufregung gab es auch wieder um den SV FC Sandzak , dem wegen Zahlungsrückständen beim Verband eine Spielsperre gedroht hatte. Inzwischen wurden die Außenstände aber beglichen, so dass die Partie gegen Germania Ober-Roden am Sonntag in Bonames doch stattfinden kann (alle Spiele 15 Uhr). Anwar Naamnih, der sich selbst als „jemand, der dem Verein helfen will“ bezeichnet, klärt auf: „Es ging um Schulden beim Verband aus Urteilen, die nicht alle in Ordnung waren. Da gab es teilweise saftige Geldstrafen gegen uns. Wir fühlen uns ungerecht behandelt.“ Unter anderem sei eine Anzeige wegen rassistischer Anfeindungen gegen Sandzak-Spieler mit einer Gegenanzeige und einer Geldstrafe beantwortet worden. Und auch die nachträgliche 0:3-Wertung der eigentlich gewonnenen Partie gegen Altwiedermus wegen des Einsatzes des gesperrten Geith Hammad lege den Verdacht nahe, dass der Verein härter bestraft werde als andere. „Wir wussten ja nichts von der Sperre und sie wurde im DFB-Net auch nicht angezeigt.“ Sandzak hofft noch, dass der Widerspruch gegen die Spielwertung Erfolg hat.

Dass der Verein „finanziell stark angeschlagen“ sei und „ohne Hilfe nicht überleben“ könne, sei aber Fakt, räumt Naamnih ein. Immerhin sei mit den Spielern und dem Trainer eine Übereinkunft getroffen worden, die den Spielbetrieb bis zur Winterpause sichere: „Wir suchen einen Verein für eine Spielgemeinschaft oder einen Partner, der uns unterstützt. Anders werden wir es nicht schaffen. Wir sind eben ein ganz normaler Verein mit ganz normalen Problemen – und so wollen wir auch behandelt werden.“

Die SG Bornheim/Grün-Weiß muss bei Vatanspor Bad Homburg antreten. „Wir haben also ein Spiel gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe, da wird erst einmal nicht das Spielerische entscheidend sein, sondern wer bereit ist, an die Leistungsgrenze zu gehen. Es werden die elementaren Tugenden des Fußballs gefragt sein. Ich hoffe, wir bringen die auf den Platz und können hinten raus dann auch noch unsere spielerische Qualität einbringen“, sagt Trainer Maik Rudolf. Zwischen den Pfosten wird übrigens mit Eduard Malsam schon der sechste Torhüter in dieser Saison stehen, weil alle bereits erprobten Keeper ausfallen. „Wir vertrauen ihm voll und ganz“, stellt Rudolf klar. Auch Mittelfeldspieler Teklu Tewelde fällt verletzt aus.

(rst)

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