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In die Knie gezwungen: Der Wiesbadener Markus Mezes (links) bedrängt Karsten Voigt von der TG Sachsenhausen beim Abschluss.

Handball

So schnitten die Frankfurter Handball-Verein im Finale der Hinrunde ab 

Zum Hinrunden-Finale gab es für die Frankfurter Vereine wenig zu holen.

So verlor die HSG Sindlingen/Zeilsheim in der Bezirksliga A Wiesbaden/Frankfurt durch eine Niederlage in Dotzheim den Anschluss ans Spitzenduo, und die SG Nied verpasste die Überraschung bei der zweitplatzierten TSG Eddersheim II. Die TG Sachsenhausen musste sich indes gegen die HSG BIK Wiesbaden mit einem Punkt begnügen.

Lediglich die HSG Seckbach/Eintracht kam zu zwei Zählern – allerdings kampflos. Obwohl die HSG dem Wunsch des TV Erbenheim, der kein Team stellen konnte, nach einer Verlegung auf einen Wochentag gerne entsprochen hätte, sei dies aufgrund der weiterhin knappen Hallenkapazitäten in Frankfurt nicht möglich gewesen, sagte Klemens Naß. „Die Trainingshalle der Friedrich-Ebert-Schule ist weiterhin für Punktspiele gesperrt, zudem gibt es keine Duschen. Die Sanierung läuft seit Jahren. Ein trauriger Zustand für uns Hallensportler“, ärgerte sich der HSG-Trainer.

TuS Dotzheim II – HSG Sindlingen/Zeilsheim 32:28 (16:11). – HSG-Trainer Thomas Reschke unterteilte die Partie im Rückblick in drei zwanzigminütige Abschnitte: in einen ausgeglichenen, einen schlechten und einen guten. Beim 9:8 (20.) bekam die HSG einige Probleme und geriet ungeachtet der Halbzeitansprache mit 15:24 (39.) scheinbar aussichtslos in Rückstand. Reschke legte die Grüne Karte – und wurde gehört. Daniel Gemander komplettierte einen 8:0-Lauf der HSG mit dem Anschlusstreffer zum 23:24 (48.). Mehr war allerdings nicht drin. „Leider bekommen wir momentan über 60 Minuten nicht unser Spiel zustande, wie wir es uns vorstellen“, bilanzierte Reschke. Für Sindlingen/Zeilsheim trafen: Sittig (7/2), Litsas (6), Gemander (5), Berti (3), Neder (3/2), Löllmann (2), Riemenschneider und Neuberger.

TSG Eddersheim II – SG Nied 25:21 (8:9). – Obwohl die SGN in einem äußerst fairen und zunächst sehr ausgeglichenen Spiel durch ein Tor von Jannik Scheele zum 12:12 (37.) letztmals ausgleichen konnte, verkaufte sich das Team des Trainergespanns Michael Egersdörfer/Jürgen Schulze beim Tabellenzweiten teuer. Allein die Ausbeute aus sieben Metern machte jedoch schon den Unterschied. Während die Gastgeber fünf von sechs Würfen versenkten, blieben gleich drei SGN-Akteure bei allen vier Versuchen glücklos. Für Nied trafen: Sturm (5), Trubljanin (4), F. Kister (3), Gath, Scheele, Strubelt (je 2), Becker, Hamdorff und Tanner.

TG Sachsenhausen – HSG BIK Wiesbaden 26:26 (14:13). – In einem ausgeglichenen Spiel legte die Mannschaft von Trainer Zarko Jankovic meist ein Tor vor, um dann postwendend den Ausgleich zu kassieren. Beim 26:26 hatte die TGS die Entscheidung zunächst in Überzahl in der Hand, brachte den Ball jedoch nicht im HSG-Tor unter. Die beste Chance per Siebenmeter vergab in der Schlussminute dann ausgerechnet Kristijan Katic, der noch in der Vorwoche mit dem letzten Treffer den TGS-Sieg gesichert hatte. Für Sachsenhausen trafen: Marx da Fonseca (11/3), Mohr (6), Katic (4), Siebold (2), Schwientek, Reibstein und Voigt.

Von Steffen Ewald

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