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Schwanheim jubelt

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Strahlende Gewinner: Schwanheims Torwart Pablo Alvarez (links) und Sascha Müller mit Siegerscheck und Pokalen, überreicht von Dietrich Stein, dem Vertreter der Frankfurter Sparkasse (rechts), und Frankfurts Kreisfußballwart Rainer Nagel.
Strahlende Gewinner: Schwanheims Torwart Pablo Alvarez (links) und Sascha Müller mit Siegerscheck und Pokalen, überreicht von Dietrich Stein, dem Vertreter der Frankfurter Sparkasse (rechts), und Frankfurts Kreisfußballwart Rainer Nagel. © Klein

Mit einem 4:2-Erfolg gegen die Spvgg. Fechenheim holte sich Germania Schwanheim gestern Abend den Fußball-Cup der Frankfurter Sparkasse.

Es war ein hartes Stück für den Favoriten, ehe der Titelgewinn in Fechenheim unter Dach und Fach und die Siegprämie von immerhin 3000 Euro eingestrichen war. „Es war ein schweres Finale mit einem glücklichen Ende“, meinte Schwanheims Trainer Baldo Di Gregorio, „wir sind schwer ins Spiel gekommen. Die Mannschaft hat den Gegner wahrscheinlich unterschätzt, das darf nicht passieren.“ Sein Fechenheimer Kollege Asghar Ali-Jaali zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die 1500 Euro Prämie kassierte. „Wir haben das Spiel lange offen gehalten, ein Klassenunterschied war lange nicht zu sehen“, befand Ali-Jaali. Dann aber habe Schwanheim „unsere Fehler genutzt. Die bessere Mannschaft hat gewonnen.“

Der vermeintliche Außenseiter aus der Kreisoberliga Frankfurt versteckte sich nicht. Nachdem Schwanheims Torwart Pablo Alvarez den Schuss von Oktay Sen noch entschärfen konnte (16.), war es nur eine Minute später Kamil Yikilmaz, der Alvarez mit einem Schuss aus 20 Metern überwand. Die Fechenheimer Führung hielt jedoch nicht lange: Schwanheims Trainer Di Gregorio, der mal wieder die Schuhe geschnürt hatte, gelang aus einem Gewühl im Strafraum heraus der Ausgleich (25.). Und es kam noch besser für den Favoriten: Nur zwei Minuten später gelang dem aus Kalbach gekommenen Neuzugang Deniz Pekgüzelygit ein spektakulärer Treffer aus dem Mittelkreis über den zu weit aufgerückten Fechenheimer Keeper Maximilian Schmidt hinweg. Der Kreisoberligist steckte das aber weg. In der 34. Minute startete Oktay Sen über rechts durch und passte nach innen auf Mourad Massi, der mit einem Schuss ins lange Eck den Ausgleich erzielte.

Nach Wiederbeginn bot sich zunächst für die Gastgeber durch Daniel Grbesa die erste Chance, ehe Danyal Tekin nach einer Ecke von links mit dem Treffer zum 3:2 die Weichen auf Sieg stellte (52.). Tekin war es dann auch, der in der 87. Minute nach einem Schuss von Stephane Stauvage, den Schmidt nicht festhalten konnte, freistehend den Gewinn der Frankfurter Stadtmeisterschaft perfekt machte.

Fechenheim: Schmidt – Jusofic, Cavalera, Erinc (80. Dönmez), Massi, Winkelmann, Sen, Ahmed, Grbesa, Reschke, Yikilmaz. – Schwanheim: Alvarez – Aydinlandi, Di Gregorio, Mladenovic, Hinrichsen, Pekgüzelygit (68. Ayadi), Kahsay (46. Sascha Müller), Stauvage, Aron Müller, Martin, Tekin.

(wag,gie)

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