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Flankenlauf: Der Schwanheimer Fabian Marcel Pfeifer setzt an zur Hereingabe, Zeilsheims Zie Moussa Ouattara kann es nicht mehr verhindern.

Zeilsheim siegt

Schwanheim zeigt sein „gutes Gesicht“ – und verliert doch

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Der Ex-Zeilsheimer Tomas Pelayo, inzwischen Trainer bei Germania Schwanheim, empfand die Derbypleite als ungerechtfertigt.

Germania Schwanheim unterlag in der Fußball-Verbandsliga Mitte gegen den SV Zeilsheim mit 2:3 (1:1). „Dabei waren wir vor allem in der ersten Halbzeit in allen Belangen überlegen und der Gegner hat sich im gesamten Spiel keine Chance aus dem Spiel heraus erspielt“, meinte der bediente Heimtrainer Tomas Pelayo.

„Der Sieg ist glücklich für uns, das effektivere Team hat gewonnen.“, gab Zeilsheims Präsident Strauch zu. Tatsächlich mussten sich die Gastgeber in den ersten 45 Minuten nur die mangelhafte Chancenverwertung vorwerfen lassen. Mit Startelf-Rückkehrer Apostolos Mitsiou neben Dominik Schlee im zentralen Mittelfeld und Ahmet Gök mit Jan Uth im Sturmzentrum spielten die Hausherren auf dem Kunstrasenplatz an der Bahnstraße groß auf. „Wir haben wieder unser gutes Gesicht gezeigt, auf diese Leistung lässt sich aufbauen“, meinte Pelayo trotz der dritten Niederlage in Folge.

Yassine Maingads 1:0 war in der 37. Minute überfällig, wurde aber von Zeilsheims Dorian Miric bald beantwortet (43.). Dazwischen habe sein Team durch Fabian Pfeifer, der alleine aufs Tor zulief, und mehrfach durch Maingad die Möglichkeit zum 2:0 oder 3:0 gehabt, ärgerte sich Pelayo.

„Als wir dann auch noch schnell das 2:1 gemacht haben, dachte ich die komplette Wende ist da“, schilderte Peter Strauch die Situation nach Wiederbeginn. Selim Aljusevic stand nach einem Eckstoß richtig und drückte den Ball über die Linie (47.). Die schmeichelhafte Gästeführung hielt aber nur 15 Minuten. Dann markierte Uth das 2:2 und schürte wieder die Hoffnung auf einen Schwanheimer Sieg.

In der 63. Minute wollte Karim Kuac als Innenverteidiger das Spiel eröffnen, verlor aber das Gleichgewicht und ließ sich den Ball abjagen. Nach einem Querpass musste Zeilsheims Patrick Lieb nur noch einschieben und es hieß 3:2 für die Gäste. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, meinte Strauch, der ob der zeitgleichen Niederlage des FV Biebrich in Flörsheim feststellte: „Jetzt können wir wieder etwas nach vorne schauen.“ Pelayo bleibt hingegen nichts anderes übrig, als sein Team wieder aufzurichten.

(awo)

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