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Der Schwanheimer Serhan Karabas (vorne) behauptet den Ball gegen seinen Bickener Gegenspieler Michael Donges.

Verbandsliga

Schwanheimer Serie hält

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Die Verbandsliga-Fußballer von Germania Schwanheim sind ihre Tabellenführung los – obwohl das Main-Taunus-Team auch im vierten Saisonspiel gewann – 2:1 (2:1) gegen den TSV Bicken.

Das Heimspiel gegen den TSV Bicken war für Tomas Pelayo und Co. die Chance, die Siegesserie fortzusetzen. „Alle Punkte, die wir jetzt gegen den Abstieg holen, müssen wir in der Rückrunde nicht mehr holen“, hatte der Trainer die Marschroute nach dem Sieg zuletzt gegen Gießen II ausgegeben. Und seine Mannschaft hörte auf Pelayo. Nur weil Fernwald ebenfalls eine weiße Weste aufweist und mittwochs in Gießen durch einen 5:1-Sieg die bessere Torverhältnis hat, steht er vor den Schwanheimern. Der Freude über den vierten Sieg im vierten Spiel tat das keinen Abbruch.

„Natürlich kann man sagen, dass solche Spiele zu Hause gewonnen werden müssen“, meinte Pelayo, „man muss aber auch sehen, wie die Gegner nach Schwanheim kommen. Das war sehr defensiv. Bicken hat sich nur hinten reingestellt, und wir haben uns als junge Mannschaft anstecken lassen“. So geriet die Heimelf in der 16. Minute ins Hintertreffen. Nach Vorlage von Kager schloss Jan Kneifel einen Konter erfolgreich zum 1:0 ab. „Erst dann haben wir verstanden, dass wir den Fußball spielen müssen, der uns auszeichnet“, berichtete Pelayo von mehr Tempo und besseren Ballstafetten. So erzielten die Schwanheimer ein „überragendes 1:1“. Fabian Pfeifer schlug eine genaue Flanke auf Stefan Enders, der seinen Kopfball gegen die Laufrichtung des Keepers platzierte und jubelnd abdrehte. Dem Ausgleich (37.) ließen die Schwanheimer noch vor dem Seitenwechsel das 2:1 folgen. Wieder war es der überragende Enders, der zum ersten Mal in der Startelf stand und seine Chance als rechter Außenverteidiger nutzte. Er brach bis zur Grundlinie durch, legte klug zurück und machte es Pfeifer leicht, ins leere Tor abzuschließen. „Eigentlich hätten wir viel höher führen müssen“, stellte Pelayo klar. Jan Uth, Yassine Maingad und Bahri Eyüp ließen beste Chancen liegen.

Auch nach dem Seitenwechsel war Schwanheim spielbestimmend, schaffte es aber nicht, auf 3:1 zu erhöhen und das Spiel vorzeitig zu entscheiden. „Trotzdem sind vier Siege aus den ersten vier Spielen überragend. Das hätte ich vor der Saison blind unterschrieben“, freute sich Pelayo. Nun müsse seine junge Mannschaft am Sonntag gegen Waldbrunn zeigen, dass sie sich entwickeln kann.

Schwanheim: Stilger – Enders, Terzic, Kuac, Karabas – Schlee, Uth, Maingad (75. Bogdanovic), Pfeifer (85. Mies) – Eyüp (80. Baltes), Gök. Tore: 0:1 Kneifel (16.), 1:1 Enders (37.), 2:1 Pfeifer (45.).

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