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Vor dem Anpfiff: Gedenken an den ehemaligen LHC-Spieler und NNP-Reporter Bernd Bude.

2. Feldhockey-Bundesliga Süd

Schwieriger Start für den Limburger HC

Dem neuen Trainer Dirk Hilpisch wäre ein besserer Start beim Limburger HC zu wünschen gewesen. Sein Team unterlag zum Rückrunden-Auftakt der 2. Feldhockey-Bundesliga Süd mit 1:5 gegen den Münchner SC.

VON SUSANNE MÜLLER

Nicht nur das Wetter präsentierte an diesem Apriltag sein variantenreiches Gesicht. Auch der LHC zeigte vor allem zu Beginn und zum Ende hin konzentrationsbedingte Schwächen, machte aber im Mittelteil ein ganz starkes Spiel, das Anlass zur Hoffnung gibt. Vor dem Spiel gedachte man dem am 18. April verstorbenen Bernd Bude mit einer Gedenkminute. 1974 war er als Spieler mit dem LHC erstmals in die 1. Bundesliga aufgestiegen und begleitete „seinen“ LHC als Reporter der Nassauischen Neuen Presse – oft nicht unkritisch – bis zuletzt. Am Montag, 14.30 Uhr, wird Bernd Bude zu Grabe getragen (Trauerhalle Hauptfriedhof am Schafsberg). 

Erstliga-Absteiger München begann druckvoll und zeigte, dass er im Aufstiegskampf durchaus noch mitreden möchte. Bereits nach zwölf Minuten stand es 0:2. Die Partie schien einen einseitigen Verlauf zu nehmen, doch der Treffer zum 1:2 durch Maximilian Müller (13.) brachte den LHC erstmals ins Spiel. In der verbleibenden ersten Hälfte hatte Limburg sogar leichte Feldvorteile, der Torerfolg blieb den Hessen aber verwehrt. Nach der Halbzeitansprache des neuen Trainers Dirk Hilpisch setzten die Limburger die Bayern stark unter Druck und erspielten sich binnen fünf Minuten drei hochkarätige Chancen. Doch am glänzend aufgelegten MSC-Torwart Reuß scheiterten sowohl Muth als auch Müller, dem dann auch noch einmal der Pfosten im Weg stand. Münchens Rostek machte es dann nach fünf Minuten besser und erhöhte mit einem satten Schuss auf 1:3. 

Doch die Domstädter gaben sich nicht auf und hielten das Spiel offen. Erst in den letzten zehn Minuten machte sich die dünnere Personaldecke des LHC bemerkbar, und München entschied das Spiel mit zwei Eckentoren endgültig für sich. 

Limburg: Jonas (TW), Lennard Schmitt, Koch, Böckling, Klausnitzer, Jannis Collée, Julien Collée, Max Müller, Faustmann, Meurer, Kafke, Lukas Schmitt, Muth, David Schneider, Lars Schmitt, Schön, Moritz Müller (ETW).

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