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Zuschauen muss Koto Ogura (rechts) auch am Sonntag bei eventuellen Kopfballduellen seines Ginsheimer Mannschaftskollegen Nico Siegert (links).

Fußball-Hessenliga

Sehnenriss: Ogura fällt lange aus

Nach drei Heimniederlagen in Folge will der VfB Ginsheim zu Hause mal wieder punkten. Gegner am Sonntag ist der SC Waldgirmes.

Fußball-Hessenligist VfB Ginsheim muss wohl bis zur Winterpause auf Kota Ogura verzichten. Der japanische Offensivspieler hat sich eine Trainingsverletzung zugezogen, die zunächst als Ellenbogenprellung diagnostiziert worden war. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass Oguras Trizepssehne gerissen ist. Er ist am Dienstag operiert worden.

Ogura fehlt am Sonntag (15 Uhr), wenn der VfB den SC Waldgirmes erwartet, ebenso wie der verhinderte Liam Fisch. Ausgerechnet Fisch, der in der ersten Halbzeit in Gießen (0:3) und jüngst beim 4:4 in Fulda stark gespielt hat. Doch Fisch, der noch Schüler ist, steht eine einwöchige Kursfahrt bevor.

Nach langen Verletzungspausen wieder im Mannschaftstraining sind Oliver Schmitt und Lukas Görlich. Für den Hessenligakader kommen sie aber noch nicht in Frage. Fortschritte macht der ebenfalls lange verletzte Ryota Ishii, der das Lauftraining aufgenommen hat. Nächste Woche steigt er ins Mannschaftstraining ein.

Mit dem SC Waldgirmes stellt sich eine Mannschaft in Ginsheim vor, die jüngst überrascht hat. Mit 3:1 brachten die Lahnauer dem FC Bayern Alzenau, der bis dahin alle Spiele gewonnen hatte, die erste Niederlage bei. Den Tabellensechsten schätzt VfB-Trainer Artur Lemm zwar als stark ein. Sein Team habe aber „zu Hause schon den Anspruch, einen Plan aufzustellen, dass wir gewinnen können“. Einzig gegen FC Gießen, Alzenau, Hessen Kassel, Fulda-Lehnerz und KSV Baunatal, die Lemm als die Top-Fünf der Liga einschätzt, sieht er sein Team klar in der Außenseiterrolle.

Um am Sonntag punkten zu können, muss sich der VfB aber in der Defensive verbessern. 23 Gegentore in neun Spielen sind Lemm viel zu viele. Im Abwehrverbund verteidigesein Team zwar gut, aber: „Unser Problem ist, dass wir in der ersten Linie direkt vor dem eigenen Tor zu viele einfache Fehler machen.“ Drum reichten vier geschossene Tore in Fulda nicht zum Sieg.

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