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Freude über den Sieg an Trainer Christoph Haases (rechts) Geburtstag.

Dritte Damen-Volleyball-Liga Süd

Die Bad Vilbler Tulpen drehen einen 0:2-Satzrückstand in ein 3:2

Am letzten Hinrundenspieltag der Dritten Liga Süd ging es für die Volleyballerinnen des SSC Bad Vilbel im Heimspiel gegen den TSV GA Stuttgart.

Am letzten Hinrundenspieltag der Dritten Liga Süd ging es für die Volleyballerinnen des SSC Bad Vilbel im Heimspiel gegen den TSV GA Stuttgart. Es war ein hart umkämpftes Spiel, an dessen Ende die Gastgeberinnen jubelten: Mit einem 3:2 (25:27, 19:25, 25:15, 25:22, +25:13) holte das Team von Trainer Christoph Haase zwei weitere Punkte und verbesserte sich auf den dritten Tabellenplatz. Für Haase ein ganz besonderes Geschenk an seinem Geburtstag. „Die Mädels hatten mir die Punkte versprochen und am Ende haben sie Wort gehalten. Stuttgart war der erwartet schwere Gegner und wir haben bei weitem nicht unser bestes Spiel gezeigt, doch gerade an solchen Tagen ist es wichtig über den Kampf zurückzukommen, und das haben wir exzellent gemacht.“

In der Grundaufstellung Franziska Wilhelm, Catherine Thornton, Elena Jaß, Anna Laschewski, Amelie Krimphoff, Stefanie Freund und mit Libero Jacqueline Pfeiffer gingen die „Tulpen“ es ins Spiel. Von Beginn an agierten beide Teams auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich richtig absetzen, es lief auf ein spannendes Satzfinale heraus. Der SSC vergab einen Satzball, kassierte dann zwei starke Aufschläge und verlor 25:27.

Haase brachte im zweiten Satz Jeannette Pfeiffer und Christina Jadatz, doch die Gäste hatten nun ihre ganz starke Phase – sie machten vor allem in Aufschlag und Angriff enormen Druck und gingen so früh mit 12:7 in Führung. „Wir hatten in dieser Phase Probleme unser Spiel aufzuziehen.“ Der Satz ging deutlich mit 19:25 verloren, es sah nach einer klaren Heimniederlage.

Im dritten Satz kamen mit Jacqueline Garski, Catherine Thornton und Vanessa Karach erneut frische Kräfte, und die richtige Aufstellung schient endlich von Haase und seinem „Co“ Götz Steinfeld gefunden. „Vanessa hat uns viel Power im Mittelangriff gebracht und zusammen mit Jacqueline Garski haben die beiden auch emotional geholfen das Spiel zu drehen – das war in dieser Situation entscheidend.“ Elena Jaß brachte dann im Aufschlag noch den nötigen Druck mit und schlug die erste Serie an diesem Tag für den SSC – vom 11:13 zum 18:13. Am Ende hieß es 25:15.

Im vierten Durchgang ging es knapp zu. Am Satzende war es dann Franziska Wilhelm, die am Aufschlag die Nerven behielt und den 25:22-Erfolg herbeiführte. „Wir konnten uns einfach auf die Bank verlassen. Sowohl Amelie als auch Jeannette Pfeiffer kamen in diesem Satz rein und waren sofort präsent“, so Haase. Auch im Tiebreak lagen die SSClerinnen beim Seitenwechsel mit 6:8 zurück und wenig später mit 10:12, doch Punkt um Punkt kämpften sich die „Tulpen“ zurück und siegten noch 15:13.

(red)

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