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Ayoub Mansouri (links, gegen den Flörsheimer Oualid Kadi) tritt der TuRa Niederhöchstadt gleich zum Auftakt der Fußball-Gruppenliga beim FC Eddersheim II zum Derby an.

Fußball

Sieben neue Mannschaften in der Gruppenliga Wiesbaden

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Zehn Vereine sind geblieben, sieben Neue kamen hinzu – somit hat die Fußball-Gruppenliga erneut ein fast zur Hälfte neues Gesicht erhalten.

Da der RSV Würges sich entschuldigt hatte, genossen die Vereinsvertreter von 16 Mannschaften am Sonntagvormittag zur Vorrundenbesprechung die Gastfreundschaft der TuS Nordenstadt.

Mit den Aufsteigern FC Bierstadt, SV Elz, Spvgg. Eltville und SC Meso/Nassau Wiesbaden sind Vereine wieder einmal dabei, die zuvor schon einige Jahre in dieser Klasse gespielt hatten. TuS Hornau und die SG Kirberg/Ohren hatten schon einmal den Aufstieg geschafft, mussten aber jeweils gleich wieder zurück in die Kreisoberliga. Die SG Oberliederbach komplettiert als Absteiger aus der Verbandsliga, der sie elf Jahre angehört hatte, das Feld. Mit großem Abstand am längsten ständig in der Gruppenliga dabei sind jetzt nur noch der RSV Weyer und TuRa Niederhöchstadt.

Klassenleiter Matthias Bausch konnte die Absprache der Termine wie gewohnt recht flott vornehmen, allerdings steht hinter etlichen Begegnungen noch ein Fragezeichen. In den nächsten Tagen sollen diese von den beteiligten Vereinen noch ausgeräumt werden. Die Runde beginnt am 29. Juli mit dem 21. Spieltag, der aus der Rückrunde vorgezogen wurde. „Dies war im Januar von den damals beteiligten Vereinsvertretern gemäß dem Plan für die Hessenliga so beschlossen worden. Jetzt führen wir es neben der Verbandsliga auch hier durch“, gab Bausch kund. „Insgesamt stimme ich grundsätzlich keinem Tausch des Heimrechts zu, denn dann kann es passieren, dass Vereine irgendwann mal drei oder gar vier Mal hintereinander auswärts antreten müssen. Zudem hat jeder Verein nur drei Mal die Möglichkeit, Spiele in die Woche zu verlegen“, blieb der Klassenleiter seiner seit etlicher Zeit gefahrenen Linie treu.

Im Jahr 2018 wird die Runde Ende November unterbrochen, Nachholspiele werden für den 2. und 9. Dezember angesetzt. Ab dem 24. Februar 2019 geht es bis Ende Mai weiter, wobei dann noch anfallende Nachholspiele über die Ostertage terminiert werden. Der Meister steigt in die Verbandsliga auf, der Zweite bestreitet die Aufstiegsspiele am 2. und 9. Juni gegen den Dritten aus der Gruppenliga Gießen/Marburg. Bei der weiterhin bestehenden Richtzahl von 17 Mannschaften sind dieses Mal nur noch maximal fünf Absteiger festgeschrieben. Dies könnten sogar nur vier sein, wenn sich kein Verein aus der Region Wiesbaden aus der Verbandsliga Mitte verabschieden muss.

Der Schiedsrichterbeauftragte Klaus Holz hatte auch dieses Mal nur geringfügige Änderungen aus dem Regelwesen zu verkünden. Etwas ausführlicher gab sich Klaus Kremer vom Sportgericht, denn die Bestrafungen waren in der letzten Saison in die Höhe gestiegen. Aber auch das hielt sich eigentlich noch im Rahmen.

Der Wiesbadener Kreisfußballwart Dieter Elsenbast stellte eine für die Vereine im Hinblick auf fehlende Spielerpässe – und damit verbundene Bestrafungen der Vereine wie im Fall des SC Offheim gegen die SG Kirberg/Ohren – sehr wichtige Tatsache klar. „Da wurde verbreitet, dass die Vereine eine Viertelstunde vor dem Anpfiff mit dem Schiedsrichter Rücksprache nehmen sollen, ob es mit den Pässen alles stimmt. Dies ist aber keine Pflicht. Wir haben in einem Arbeitskreis des HFV beschlossen, dies den Vereinen zu empfehlen, um späteres Ungemach zu vermeiden. Dies wird den Vereinen in den nächsten Tagen zugehen. Wir empfehlen zudem, dass dies ein Verantwortlicher und der Spielführer des Vereines tun, um bei Unstimmigkeiten eine bessere Aussagekraft zu haben“, führte Elsenbast aus.

Nach knapp zwei Stunden konnte Matthias Bausch die Besprechung beenden, die für die Rückrunde findet am 20. Januar bei der SG Oberliederbach statt.

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