Sieg beim Orange Bowl nach 1:6 und 0:3

Einen Hattrick der besonderen Art hat Mara Guth vom Usinger THC in der vergangenen Woche in Florida erlebt: Die dreifache Deutsche Meisterin der Schülerklasse hat zum dritten Mal in Serie am „Orange

Einen Hattrick der besonderen Art hat Mara Guth vom Usinger THC in der vergangenen Woche in Florida erlebt: Die dreifache Deutsche Meisterin der Schülerklasse hat zum dritten Mal in Serie am „Orange Bowl“ an der Ostküste der USA teilgenommen, eines der wichtigsten Jugendturniere der Welt. Der Bedeutung angemessen, gehört der „Orange Bowl“ zur Kategorie A im Ranking der ITF (International Tennis Federation). Dank der guten Beziehungen ihres Usinger Coachs Carlos Tarantino zu Cheftrainer Julio Castro Videla von der Tennisschule „Tennis Team 1“ in Boca Raton wird die Schülerin aus Merzhausen bei dieser Veranstaltung stets optimal betreut.

Durch ihre hervorragenden Ergebnisse in Deutschland wurde das Talent aus dem Taunus in das 128er-Hauptfeld eingestuft und brauchte nicht durch die kräftezehrende „Quali“. Auf dem für sie ungewohnten Hardcourt-Belag schaffte Mara bei ihrer dritten Turnierteilnahme dann erstmals den Einzug ins Halbfinale, in dem sie der Amerikanerin Elvina Kalieva (USA) nach großer kämpferischer Leistung in drei Sätzen knapp mit 2:6, 7:6 (nach 0:3-Rückstand) und 4:6 unterlag. Auf dem Weg unter die besten vier hatte die deutsche U-14-Hallenmeisterin die Amerikanerin Ishikawa (6:0, 6:2), die Südafrikanerin Broadfoot (6:4, 7:6), US-Girl Katie Wiersholm (6:2, 7:5), die Holländerin Clarine Lerby (6:4, 6:3) und die top gesetzte Lokalmatadorin Alexandra Yepifanova ausgeschaltet. Gegen Yepifavova lag Rechtshänderin Mara bereits mit 1:6 und 0:3 schier aussichtslos zurück, bog dann jedoch die Partie mit einer gewaltigen Energieleistung noch zum 7:6 und 6:0 um.

„Klar, dass sie enttäuscht war, weil sie das Finale verpasst hat. Positiv war jedoch, dass sie ihre Schulterverletzung inzwischen auskuriert hat und jetzt wieder voll belastbar ist“, kommentierte Papa Michael Guth den Auftritt seiner Tochter beim „Orange Bowl“. Und ergänzte: „Der Hardcourt-Belag ist wirklich hart. Die Blasen an Maras Füßen belegen es und die Schuhsohlen waren bei diesen intensiven Matches bereits nach zwölf Tagen durch. Nun wissen wir, warum sich alle Spitzenspieler die Füße auf Hardcourt vor dem Match tapen und dass man mit einem Paar Schuhe bei solchen Turnieren nicht weit kommt.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare