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Aufmerksam verfolgt Hadamars Artur Allerdings (links) die Bemühungen des Seltersers Luis da Conceicao.

Fußball-Gruppenliga Wiesbaden

Die "Sieg-Retter": Marcel Jede, Tobias Uran, Niklas Kern

  • Marion Morello
    vonMarion Morello
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Knapp genug mit 2:1 besiegte die Hadamarer Hessenliga-Reserve in der Fußball-Gruppenliga Wiesbaden Aufsteiger SG Selters, der dem Favoriten keinen Zentimeter schenkte. Mit einem Sieg (1:0 in Bierstadt) starteten auch der FC Dorndorf und der RSV Würges (1:0 gegen den SV Wiesbaden). Ein erstes Ausrufezeichen setzte Mitfavorit SG Oberliederbach beim 11:0 gegen Hellas Schierstein.

FC Bierstadt – FC Dorndorf 0:1 (0:1). Von Beginn an war die Hamel-Elf die bessere Mannschaft, dominierte die sehr defensiv eingestellte Heimelf nach Belieben. So köpfte Marcel Jede nach einer Ecke von Florian Körner (9.) zur FC-Führung ein. Es dauert bis zur 29. Minute, bis sich Bartoschek nach Vorarbeit von Jede aus kurzer Distanz die Gelegenheit zum 2:0 bot, dieser aber die Kugel vorbeisetzte. In der 37. Minute verzog Mantel (B) aus abseitsverdächtiger Position. Auch nach der Pause hatte der FCD mehr Spielanteile, in der Offensive gelang jedoch zunächst nur wenig. In der 50. Minute wurde Kazerooni in der Sturmspitze freigespielt, er zögerte jedoch zu lange. FC-Torwart Machenheimer (72.) lenkte einen schönen Distanzschuss Robin Reifenbergs nur mit Mühe an die Latte. Im Gegenzug bot sich für Bierstadts Hofmann die Chance zum Ausgleich, er scheiterte jedoch an Spielertrainer Hammel. Dann (81.) verhinderte Wachenheimer gegen Reifenberg mit einer Glanzparade einen weiteren Dorndorfer Treffer. Dorndorf: Hammel, Erol, Park, Hindic, Tuzlak, Kröner, Koochi, Hatoum (75. Koyun), Kazerooni (65. Reifenberg), Bartoschek (46. Parisi) – Tor: 0:1 Marcel Jede (9.) – SR: Barbu (Frankfurt) – Zuschauer: 50.RSV Würges – SV Wiesbaden 1:0 (1:0). Der RSV rannte an, aber Ersen Albyrak (SVW/11.) hatte die erste Chance, scheiterte mit seinem Flatterball jedoch an Jens Rock. In der 28. Minute war Jermaine Pedraza frei nach toller Rechtsflanke von Moard El Wardi, verzog aber. Fünf Minuten später klingelte es mit dem Treffer des Tages im Tor der Landeshauptstädter: Tobias Uran musste nur noch eindrücken, nachdem wiederum Gordon Häder den Tormann bereits hatte aussteingen lassen. In der 51. Minute hatte Jermaine Pedraza schon den gegnerischen Torwart umkurvt, scheiterte an einem Ableger, der verwertbar gewesen wäre. Derselbe Akteur wurde (78.) elfmetereif durch den Wiesbadener Durim Rashica gefoult – der Strafstoßpfiff blieb aus. In der 89. Minute brachten Pedraza und El Wardi einen weiteren Konter nicht zu Ende.Würges: Rock, Häder, Hecht, Uran, Din, Nukovic, Kazerooni, Chaparro, Pedraza, El Wardi, Kiritschuk (Becker, Aaki, Gashi, Maniera, Harmouch, Schäfer) – Tor: 1:0 Tobis Uran (33.) – Gelb-Rot: Sula (SVW/89.) – Rot: Göcek (SVW/90./Meckern).SV RW Hadamar 2 – SG Selters 2:1 (0:1). Rund 180 Zuschauer, davon ein großer Anhang des Aufsteigers, sahen ein bis zum Schlusspfiff spannendes Kreis-Derby, in dem der Neuling lange Zeit erstaunlich gut mithielt. Nach zähem Abtasten fand Hadamar erstmals in der 18. Minute eine Lücke im dichten Defensivbereich der SG. Einer der Besten bei der SGS, Torwart Schardt, lenkte den Schuss von Burggraf zur Ecke. Hadamar war zwar optisch und von den Spielanteilen her überlegen, fand aber nie die richtige Lösung. Der Aufsteiger setzte hin und wieder zu Kontern an und einer davon zeigte dann auch Wirkung: Kurz vor der Pause erlief Walli einen Pass in die Schnittstelle der SV-Abwehr, umkurvte Torwart Durek und traf zum 0:1. Nach dem Wechsel erspielten sich die Rot-Weißen ein Übergewicht. Marco Cromm vergab nach idealem Rückpass des besten Hadamarer Spielers, Takuya Kakui, die bis dahin größte Möglichkeit (52.). Kakui war auch an der nächsten Chance beteiligt; seinen Freistoß verlängerte Tristan Burggraf um Zentimeter am Tor vorbei (54.), ehe auch Selters vergab. Bald spürte man einen Kräfteverschleiß bei den „Wassermänner“, durch den der Favorit das Spiel noch zu drehen wusste. Zunächst erzielte Lukas Steioff nach einer sehenswerten Einzelleistung den Ausgleich (72.), für das entscheidende Tor war ein Hadamarer Spieler verantwortlich, mit dem man nach langer Verletzungspause eigentlich gar nicht gerechnet hatte: Niklas Kern schloss eine gute Kombination zum 2:1 ab.Hadamar: Durek, Allerdings (88. Rolsing), Steinebach, Jnid, Cromm (58. Kern), Rausch, Burggraf, Kakui, S. Neugebauer Steioff, Böhmer (88. Rang) – Selters: Schardt, Müller, Toffeleit, Da Conceiçao (82. Voss), Stähler, Wolter, (75. Frappon), Maurer, Pabst, Walli, Vollbracht (82. Steul) – SRin: Becker (Steffenberg) – Zuschauer: 180 – Tore: 0:1 Jannis Walli (42.), 1:1 Lukas Steioff (73.), 2:1 Niklas Kern (77.).
FC Bierstadt – FC Dorndorf 0:1 (0:1). Von Beginn an war die Hamel-Elf die bessere Mannschaft, dominierte die sehr defensiv eingestellte Heimelf nach Belieben. So köpfte Marcel Jede nach einer Ecke von Florian Körner (9.) zur FC-Führung ein. Es dauert bis zur 29. Minute, bis sich Bartoschek nach Vorarbeit von Jede aus kurzer Distanz die Gelegenheit zum 2:0 bot, dieser aber die Kugel vorbeisetzte. In der 37. Minute verzog Mantel (B) aus abseitsverdächtiger Position. Auch nach der Pause hatte der FCD mehr Spielanteile, in der Offensive gelang jedoch zunächst nur wenig. In der 50. Minute wurde Kazerooni in der Sturmspitze freigespielt, er zögerte jedoch zu lange. FC-Torwart Machenheimer (72.) lenkte einen schönen Distanzschuss Robin Reifenbergs nur mit Mühe an die Latte. Im Gegenzug bot sich für Bierstadts Hofmann die Chance zum Ausgleich, er scheiterte jedoch an Spielertrainer Hammel. Dann (81.) verhinderte Wachenheimer gegen Reifenberg mit einer Glanzparade einen weiteren Dorndorfer Treffer.
Dorndorf: Hammel, Erol, Park, Hindic, Tuzlak, Kröner, Koochi, Hatoum (75. Koyun), Kazerooni (65. Reifenberg), Bartoschek (46. Parisi) – Tor: 0:1 Marcel Jede (9.) – SR: Barbu (Frankfurt) – Zuschauer: 50.
RSV Würges – SV Wiesbaden 1:0 (1:0). Der RSV rannte an, aber Ersen Albyrak (SVW/11.) hatte die erste Chance, scheiterte mit seinem Flatterball jedoch an Jens Rock. In der 28. Minute war Jermaine Pedraza frei nach toller Rechtsflanke von Moard El Wardi, verzog aber. Fünf Minuten später klingelte es mit dem Treffer des Tages im Tor der Landeshauptstädter: Tobias Uran musste nur noch eindrücken, nachdem wiederum Gordon Häder den Tormann bereits hatte aussteingen lassen. In der 51. Minute hatte Jermaine Pedraza schon den gegnerischen Torwart umkurvt, scheiterte an einem Ableger, der verwertbar gewesen wäre. Derselbe Akteur wurde (78.) elfmetereif durch den Wiesbadener Durim Rashica gefoult – der Strafstoßpfiff blieb aus. In der 89. Minute brachten Pedraza und El Wardi einen weiteren Konter nicht zu Ende.
Würges: Rock, Häder, Hecht, Uran, Din, Nukovic, Kazerooni, Chaparro, Pedraza, El Wardi, Kiritschuk (Becker, Aaki, Gashi, Maniera, Harmouch, Schäfer) – Tor: 1:0 Tobis Uran (33.) – Gelb-Rot: Sula (SVW/89.) – Rot: Göcek (SVW/90./Meckern).
SV RW Hadamar 2 – SG Selters 2:1 (0:1). Rund 180 Zuschauer, davon ein großer Anhang des Aufsteigers, sahen ein bis zum Schlusspfiff spannendes Kreis-Derby, in dem der Neuling lange Zeit erstaunlich gut mithielt. Nach zähem Abtasten fand Hadamar erstmals in der 18. Minute eine Lücke im dichten Defensivbereich der SG. Einer der Besten bei der SGS, Torwart Schardt, lenkte den Schuss von Burggraf zur Ecke. Hadamar war zwar optisch und von den Spielanteilen her überlegen, fand aber nie die richtige Lösung. Der Aufsteiger setzte hin und wieder zu Kontern an und einer davon zeigte dann auch Wirkung: Kurz vor der Pause erlief Walli einen Pass in die Schnittstelle der SV-Abwehr, umkurvte Torwart Durek und traf zum 0:1. Nach dem Wechsel erspielten sich die Rot-Weißen ein Übergewicht. Marco Cromm vergab nach idealem Rückpass des besten Hadamarer Spielers, Takuya Kakui, die bis dahin größte Möglichkeit (52.). Kakui war auch an der nächsten Chance beteiligt; seinen Freistoß verlängerte Tristan Burggraf um Zentimeter am Tor vorbei (54.), ehe auch Selters vergab. Bald spürte man einen Kräfteverschleiß bei den „Wassermänner“, durch den der Favorit das Spiel noch zu drehen wusste. Zunächst erzielte Lukas Steioff nach einer sehenswerten Einzelleistung den Ausgleich (72.), für das entscheidende Tor war ein Hadamarer Spieler verantwortlich, mit dem man nach langer Verletzungspause eigentlich gar nicht gerechnet hatte: Niklas Kern schloss eine gute Kombination zum 2:1 ab.
Hadamar: Durek, Allerdings (88. Rolsing), Steinebach, Jnid, Cromm (58. Kern), Rausch, Burggraf, Kakui, S. Neugebauer Steioff, Böhmer (88. Rang) – Selters: Schardt, Müller, Toffeleit, Da Conceiçao (82. Voss), Stähler, Wolter, (75. Frappon), Maurer, Pabst, Walli, Vollbracht (82. Steul) – SRin: Becker (Steffenberg) – Zuschauer: 180 – Tore: 0:1 Jannis Walli (42.), 1:1 Lukas Steioff (73.), 2:1 Niklas Kern (77.).

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