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Sindlingen mit guter Saison

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  • Alexander Wolf
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Die Fehler aus dem letzten Derby sind gerade analysiert, da steht für die Handballerinnen vom TV Hattersheim in der Bezirksoberliga gleich das nächste Duell mit einem Konkurrenten aus dem hiesigen Kreis an.

Nach dem 27:23 gegen die HSG MainHandball tritt die Mannschaft von Stephan Unger bei der HSG Sindlingen/Zeilsheim an. Nur wenn der Tabellenneunte die Schwächen aus dem letzten Derby abstellt, wird er beim Zweitplatzierten bestehen können. „Wir hatten keine optimale Chancenverwertung und auch die Leistung im Deckungsverband und im Tor hat teilweise noch Luft nach oben gelassen“, erklärt Unger.

Bei den Sindlingerinnen, die bisher nur gegen Spitzenreiter Goldstein/Schwanheim II verloren haben, müssen die Hattersheimerinnen schon auf einem anderen Niveau spielen. Sindlingen/Zeilsheim besiegte zuletzt Landesliga-Absteiger Bergen-Enkheim/Bad Vilbel in dessen Halle deutlich mit 24:15 und trotzt vor Selbstvertrauen. „Wir hatten eine gute Vorbereitung, in der wir uns die Grundlagen erarbeitet haben“, nennt Jennifer Walter einen Schlüssel zum bisherigen Erfolg, „zudem haben wir immer mehr junge Spielerinnen, die nach ein, zwei Jahren endgültig in dieser Liga angekommen sind“. Am Sonntag ab 16 Uhr gehen Walter und Co. als Favorit ins Derby.

Im anderen Main-Taunus-Duell sind die Rollen klarer verteilt. Die TSG Niederhofheim blieb auch im fünften Spiel in Nordenstadt ohne Punkt (19:25) und empfängt nun den Tabellenführer Goldstein/Schwanheim II. Dieser kassierte im Derby gegen Nied die erste Pleite der Saison und möchte sich beim Schlusslicht rehabilitieren (Sonntag, 19.30 Uhr, Eichwaldhalle). Zudem empfangen die MainHandballerinnen sonntags ab 15 Uhr die HSG Eschhofen/Steeden im Kellerduell. Die SG Nied möchte den Coup beim Spitzenreiter mit einem Heimsieg gegen Bergen-Enkheim/Bad Vilbel vergolden (Sonntag, 14 Uhr). Zeitgleich ist die TuS Kriftel II gegen den SV Seulberg im Einsatz.

In der Handball-Landesliga Mitte treten morgen jeweils ab 18 Uhr sowohl die TSG Eppstein als auch die HSG Goldstein/Schwanheim. Für Aufsteiger Goldstein/Schwanheim geht es beim TV Petterweil um die nächsten Punkte. Nach dem Sieg im Kellerduell gegen Oberursel werden die Trauben für das Team von Abdel Bel Hassani beim Tabellenzweiten wesentlich höher hängen. „Wir gehen ohne Druck an die Sache heran, wollen den Favoriten aber zumindest ein bisschen ärgern und vielleicht einen weiteren Punkt gegen den Abstieg mitnehmen“, stellt der Trainer klar.

Nach der Lehrstunde in Breckenheim hat die TSG Eppstein ein Heimspiel, um zurück in die Erfolgsspur zu finden. Auch wenn der Gegner TuS Holzheim bisher nur eines seiner vier Spiele gewinnen konnte, fordert Trainer Jan Immel seine Mannschaft zu einer deutlichen Leistungssteigerung nach der klaren Niederlage in Breckenheim auf: „Sonst kann es ein böses Erwachen geben.“

Ebenso reizvolle wie schwierige Aufgaben haben die Handballerinnen der heimischen Teams in der Landesliga Mitte vor sich. Bereits heute (18 Uhr) muss die TSG Eddersheim II zum Titelfavoriten TSG Leihgestern reisen. Die Mannschaft von Trainer Henry Kaufmann, die am vergangenen Wochenende ihre ersten Punkte holte, trifft auf einen Gegner, der bei der HSG Eibelshausen/Ewersbach im Duell zweier Titelanwärter seine erste Saison-Niederlage einstecken musste. Bekanntlich haben dort die Eddersheimerinnen ihr erstes Saisonspiel auch verloren.

Und genau gegen diesen Gegner muss am Sonntag (16 Uhr, Hasselgrundhalle) auch die FSG Vortaunus antreten. Die Mannschaft von Trainerin Alisa Stickl kassierte allerdings ohne Rückraumspielerin Hannah Kohnagel ihre erste Niederlage beim Aufsteiger TSG Oberursel II, wobei es bei nur 14 Treffern ganz offensichtlich im Angriff hakte. Das darf sich Vortaunus gegen die HSG Eibelshausen/Ewersbach, das sang- und klanglos aus der Oberliga abgestiegen war, die Mannschaft aber zusammenhalten und sogar verstärken konnte, sicher nicht erlauben.

Mit 0:6 Punkten ist die HSG Goldstein/Schwanheim gestartet. Trainer Markus Erbe sah aber trotz der Niederlagen seines neu formierten Teams zuletzt bei der FSG Vortaunus und der HSG Lumdatal zumindest streckenweise gute Leistungen, die ihn auf die ersten Punkte hoffen lassen. Ob sie allerdings beim nach zwei Spielen noch verlustpunktfreien TSV Griedel gelingen, wird sich allerdings zeigen müssen.

(awo,vho)

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