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Ratlosigkeit: Paula Gürsching (links) und Angela Martin finden mit ihren Bad Sodener Teamkolleginnen keine Mittel.

Volleyball

Bad Soden ist chancenlos

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Die Volleyballerinnen der TG Bad Soden mussten im Kampf um den Klassenverbleib in der 3. Liga Süd einen herben Dämpfer hinnehmen.

Gegen den SSC Freisen setzte es vor heimischer Kulisse am Samstagabend eine glatte und verdiente 0:3-Pleite. Eigentlich hatte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Meusel vorgenommen, nach dem 3:2 zuletzt gegen den Tabellenzweiten Beiertheim nun gegen die zwei Punkte besser platzierten Freisenerinnen nachzulegen. Doch mit dem zweiten Heimsieg in Folge sollte es nichts werden. Der Gast aus Freisen feierte dagegen den zweiten Auswärtserfolg in Folge. Dem 3:0 in Bad Vilbel folgte nun auch ein Sieg mit dem gleichen Ergebnis in Bad Soden.

Offener Beginn

Den Start in diese Partie gestaltete die TG Bad Soden zunächst noch ausgeglichen. Im ersten Satz hielten die Gastgeberinnen lange noch gut mit. Am Ende setzte sich Freisen aber mit 25:23 durch.

Im zweiten Satz setzte sich der Gast dann schon deutlicher durch. Beim 18:25 hatte die TG Bad Soden schon weniger entgegenzusetzen. Noch etwas klarer wurden die Unterschiede zwischen diesen beiden Teams an diesem Tag im dritten Durchgang. Freisen setzte sich – unterstützt von seinen lautstarken Anhängern – mit 25:17 durch und feierte einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um den Ligaverbleib.

Diesen großen Schritt hat Bad Soden verpasst. „Wir hatten uns schon etwas erhofft. Wir wussten, dass Freisen mit einer anderen Mentalität als zuletzt Beiertheim zu uns kommt. Wir kamen heute aber mit der Annahme nicht zurecht. Die Annahme hat uns das Genick gebrochen“, meinte Steffen Pfeiffer nach der Niederlage. Der Co-Trainer resümierte weiter: „Der erste Satz war noch ganz gut. Dann haben wir sie aber gewähren lassen.“ Freisen feierte in Bad Soden einen verdienten Erfolg, das wollte auch Pfeiffer nicht in Frage stellen. Allerdings lief die Vorbereitung der Bad Sodenerinnen auf dieses Duell nicht reibungslos. Unter der Woche fehlten einige Spielerinnen aufgrund von Verletzungen oder anderer Verpflichtungen. „Die Woche war nicht ideal“, erklärte Steffen Pfeiffer.

Auch deshalb gelte es nun, die Pleite gegen Freisen schnell abzuhaken und sich gemeinsam wieder auf die nächsten wichtigen Aufgaben vorzubereiten. „Das war nicht das entscheidende Spiel“, sagte der genesene Trainer Andreas Meusel. Am 16. Februar geht es für Bad Soden nun mit einem weiteren richtungweisenden Spiel in Bad Vilbel weiter.

TG Bad Soden: Jennifer Burda, Franziska Koob, Linda Bergmann, Angela Martin, Paula Gürsching, Ada Braun, Stefanie Riege, Noemi Klein, Catalin Richter, Carolin Kämtner, Anna Kunstmann, Anna Koptyeva.

(cn)

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