Bereit für seine bislang schwierigste Aufgabe: Maximilian Klink von der LG Dornburg.
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Bereit für seine bislang schwierigste Aufgabe: Maximilian Klink von der LG Dornburg.

Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig

Sonntag, 15.15 Uhr: Daumen drücken für Maximilian Klink

  • Marion Morello
    VonMarion Morello
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Welch eine Saison für Maximilian Klink. Der 20-Jährige Wilsenröther im Trikot der LG Dornburg ist an diesem Wochenende der einzige Teilnehmer aus dem Kreis Limburg-Weilburg bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig.

Noch der U23 angehörend, zählt Maximilian Klink zum Starterfeld der besten neun „Aktiven“ Deutschlands – so nennt man in der Leichtathletik die Altersklasse der über 23-Jährigen - im 800-Meter-Lauf.

Das eigentlich vorgesehene Halbfinale hat der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) kurzerhand gestrichen. Zu ambitioniert war die geforderte Norm gewesen, als dass sie mehr als neun Läuferin Deutschland geschafft hätten. Einer von ihnen ist Maximilian Klink. Entdeckt von Wilsenroths „Torwart-Legende“ Ewald Türk, tritt das derzeit größte Talent im Leichtathletikkreis Limburg-Weilburg nun in die großen Fußstapfen der national wie international erfolgreichen „Stars“ der jüngsten Vergangenheit: Diskuswerferin Sabine Rumpf, Siebenkämpferin Claudia Salman-Rath und Zehnkämpfer Steffen Klink.

Das Starterfeld in Braunschweig hat es in sich. Maximilian Klink, der zuletzt zweimal seine persönliche Bestzeit hatte steigern können, tritt mit der neuntbesten Zeit an, seinen vor zwei Wochen in Weinheim gelaufenen 1:50,90 Minuten. Top-Favorit auf den DM-Titel ist Marc Reuther (Eintracht Frankfurt), dessen Meldezeit von 1:44,93 in eine andere Dimension gehört. Mit dabei sind zudem Christoph Kessler (LG Region Karlsruhe/1:47,28), Maximilian Klinks Trainingskollegen Dennis Biederbick (1:47,32) und Marvin Heinrich (beide Eintracht Frankfurt/1:47,39), Christian von Eitzen (Athletics Team Karben/1:48,45), Tobias Rex (Top Team Thüringen/1:50,30), Maximilian Sluka (TV Wattenscheid/1:50,55), Lorenz Herrmann (LG Region Karlsruhe/1:50,71) sowie Maximilian Klink.

„Dass es direkt ein Finale gibt, hat mich natürlich riesig gefreut“, sagt Maxi Klink im Gespräch mit dieser Zeitung. „Ich finde es gut, dass man sich nur auf diesen einen Lauf konzentrieren muss, und dementsprechend werde ich versuchen, alles was geht, in diesen Lauf zu stecken und das Bestmögliche rauszuholen.“ So kämpferisch kennt man ihn. „Dabei bin ich natürlich um jeden Platz froh, den ich vielleicht gewinnen kann“, weiß er um seine Außenseiterrolle. Nach Braunschweig ist er mit seinen beiden Trainingskollegen und Coach Georg Schmidt angereist.

Wer Maximilian Klinks 800-Meter-Lauf im Fernsehen verfolgen möchte: Die ARD überträgt im Rahmen der Berichterstattung über „Die Finals“ am Sonntag ab 9.30 Uhr von den verschiedenen Wettkampfstätten. Der 800-Meter-Endlauf wird um 15.15 Uhr gestartet. MARION MORELLO

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