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Freuen sich auf die Weltmeisterschaft: Sophia Krause vom Limburger Club für Wassersport (vorn) und ihre Partnerin Katrin Thoma.

Rudern

Sophia Krause: Erst WM-Medaille, dann Olympia-Ticket

Was Mark Hinrichs bereits in der U19 gelungen ist, das hat Sophia Krause vom Limburger Club für Wassersport noch vor sich. Sie startet bei den Ruder-Weltmeisterschaften der Elite in Linz/Österreich im Frauen-Doppelzweier des Deutschen Ruderverbandes (DRV).

Die Vorzeigeathletin des Limburger Clubs für Wassersport, Sophia Krause, wird den Deutschen Ruderverband ab dem kommenden Sonntag, 25. August, und bis zum 1. September, bei den Ruder-Weltmeisterschaften des Eliteniveaus vertreten. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Katrin Thoma aus Frankfurt startet die Limburgerin im leichten Doppelzweier der Frauen. Neben der erhofften WM-Medaille geht es zudem um die Olympia-Qualifikation für Tokio 2020. 

Seit Ende Juli bereitet sich Sophia Krause nun schon auf ihren diesjährigen Saisonhöhepunkt vor, denn da begann die „gesicherte“ Reise im leichten Doppelzweier der Frauen mit Partnerin Katrin Thoma. Bis dahin war der Weg des hessischen Duos nicht einfach gewesen und hatte ein großes Maß an Durchhaltevermögen verlangt. Daher war die Erleichterung umso größer, als feststand, dass Sophia Krause und Katrin Thoma weiterhin gemeinsam den „Zielwettkampf“, die Weltmeisterschaft 2019 – bestreiten würden. 

Im österreichischen Linz geht es um viel mehr als um WM-Meriten. Hier werden Sophia Krause und Katrin Thoma innerhalb von acht Tagen einige Rennen zu absolvieren haben, denn aufgrund von 28 gemeldeten Booten werden neben Vorlauf und gegebenenfalls Hoffnungslauf ein Viertel- und ein Halbfinale ausgefahren werden müssen. Der Weg ins A-Finale und zu den angestrebten sieben Qualifikationsplätzen wird also sehr kräftezehrend. 

Wie liefen die Vorbereitungen? 

Sophia Kraus erzählt: „Bis jetzt klappt alles sehr gut. Seit Ende Juli waren wir zunächst für knapp drei Wochen zum Grundlagentraining in Berlin und haben hier lange Einheiten auf dem Rennrad und auf dem Wasser auf dem Programm gehabt. So haben wir beispielsweise manchmal morgens zwei Stunden gerudert und saßen nachmittags noch drei Stunden auf dem Rennrad.“ Anfang August waren ein paar Tage Heimaturlaub eingeplant. Aber seit 12. August weilen die beiden Zweier-Ruderinnen mit der gesamten Nationalmannschaft in München und trainieren dort auf der Olympiastrecke von 1972. 

„Das ist super, um sich mit allen anderen Booten vergleichen zu können“, freut sich Sophia Krause. „Auf der Regattastrecke zu trainieren, bringt einige Vorteile mit sich im Vergleich zu Berlin. Und zwar gibt es hier ein Bahnensystem, und das Wasser ist deutlich ruhiger. Das Gefühl im Boot ist ein besseres. Wir sind zufrieden, da wir hier nochmals einen ziemlichen Schritt gemacht haben.“ 

Natürlich müssen Sophia Krause und Katrin Thoma einen „Matchplan“ haben. „Wenn es weiterhin so gut läuft, blicken wir optimistisch in Richtung WM und freuen uns einfach darauf, gute Rennen zu fahren. Hinter dem leichten Doppelzweier der Männer sind wir das zweitbeste Boot gewesen und haben sogar das Flagschiff des DRV, den Männer-Achter, bei den Prozenten in der Bewertung der Fahrzeiten hinter uns gelassen. Wir glauben in jedem Fall an uns.“

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