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Völlig ausgelaugt, aber glücklich: Sophia Krause (Limburger Club für Wassersport, rechts) in den Schweizer Bergen mit ihrer Partnerin.

Limburger Club für Wassersport

Sophia Krause: Knochenjob im Alpen-Idyll

Die Aktiven des Limburger Clubs für Wassersport tanzten gleich auf drei Hochzeiten. In Sarnen/Schweiz ging Sophia Krause im leichten Doppelzweier der Frauen an den Start, Sarjana Klamp kämpfte sich über die Regattastrecke in Ratzeburg, die Kinder und Junioren glänzten bei der Pfingstregatta in Gießen.

Die entfernteste Regatta hatte sich Sophia Krause (Limburger Club für Wassersport) mit ihrer Partnerin aus Frankfurt ausgesucht. Die „leichten“ Frauen fuhren in die Schweiz, genauer gesagt, nach Sarnen, um dort unter Wettkampfbedingungen weitere Rennen im Doppelzweier zu fahren. In Sarnen war vor allem die schweizerische Konkurrenz vertreten und sorgte für spannende Rennen – nur nicht wenn sie im selben Lauf startete wie die beiden Hessinnen. Sophia Krause dominierte an beiden Tagen das A-Finale deutlich und ließ ihren Gegnerinnen keine Chance. Zwei Siege an einem Wochenende – das konnte sich sehenlassen. 

Sarjana Klamp vom LCW trat ebenfalls eine längere Reise an, um in Ratzeburg die Regatta gegen die nationale Konkurrenz fahren zu können. Gemeinsam mit ihrer Partnerin aus Hanau versuchte sie sich zunächst im Zweier ohne Steuerfrau der Seniorinnen B (U23). Das noch uneingefahrene Duo hatte mit den außerordentlich komplizierten Windbedingungen zu kämpfen und vermochte sich im ersten Rennen noch nicht ganz zu entfalten. Da der Wind im Tagesverlauf weiter zunahm, wurden alle weiteren Rennen abgesagt. Tags darauf spielte das Wetter eine Spur besser mit, und so ging Sarjana Klamp mit drei Hanauerinnen im U23-Vierer ohne Steuerfrau ins Rennen. Der Vierer bahnte sich über den Vorlauf den Weg ins Finale und beendete dieses auf Rang fünf. 

Ein Nebenschauplatz des Rudersports in Deutschland stellte dieses Mal die Gießener Pfingstregatta dar. Hier stellten sich die Limburger Junioren und Kinder den lokalen Gegnern und sicherten sich nicht weniger als zwölf Siege. Den goldenen Anfang machte an beiden Tagen Mathilda Steger. Im Mädchen-Einer der Zwölfjährigen wusste sie sich jeweils von ihren Konkurrentinnen deutlich zu lösen und als Erste die Ziellinie zu überqueren. Für die noch relativ neue Aktive ein herausragendes Ergebnis. Ähnlich gut meisterten Eva Knapp und Floriane Höhler ihre beiden Rennen im Doppelzweier der B-Juniorinnen. Auch sie gewannen ihre beiden Läufe. Zusätzlich stiegen Eva Knapp und Floriane Höhler mit Philipp Lanwert, Daniel Seubert und Steuerfrau Louisa Will in den Mixed-Doppelvierer der Junioren und bestätigten ihre bisher gezeigten Leistungen. Somit schafften Eva Knapp und Floriane Höhler eine 100-prozentige Siegesquote. Philipp Lanwert und Daniel Seubert setzten sich zudem im Doppelzweier der Junioren B (15/16 Jahre) durch und schlugen ihre Gegner mit einer ausgeklügelten Renntaktik. 

Dauersiegerin Tabea Sohr ließ im Einer der Mädchen (14 Jahre) keine andere Ruderin an sich vorbei und gewann an beiden Regattatagen. Die Vorbereitungen auf den Bundeswettbewerb im September scheinen zu fruchten. Paul Doß wollte es im Einer der zwölf Jahre alten Jungen wissen und gewann mit einigem Vorsprung seine Abteilung. Darüberhinaus setzten sich Max Wolff und Max Borgens bereits zu Beginn des Rennens der 13 und 14 Jahre alten Jungs im Doppelzweier von ihren Gegnern ab und fuhren ungefährdet ins Ziel. Im gesteuerten Doppelvierer der 13 und 14 Jahre alten Jungen gingen Max Borgens, Max Wolff, Friedrich Wagner, Benedikt Muth und Steuermann Leo Bettac aufs Wasser der Lahn. Die neu zusammengesteckte Mannschaft hatte am ersten Regattatag noch ein paar Probleme, die sie aber sonntags komplett beseitigt hatten. Mit einem guten Rennen gewannen die fünf Limburger mit einigem Abstand. Zum zwölften Sieg in Gießen ruderte Lilith Wirth. Sie startete zunächst im Einer der B-Juniorinnen und schaffte es, sich gegen starke Konkurrentinnen in der höchsten Leistungsgruppe durchzusetzen.

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