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Laurens Meurer (links) und Max Müller (Mitte) vom Limburger Hockey-Club halten einen gegnerischen Spieler auf Abstand.

2. Hallenhockey-Bundesliga Süd

Sorgenfreier Limburger HC

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Zweites Spiel, zweiter Sieg. Der Limburger HC hat sein Meisterschaftsspiel der 2. Hallenhockey-Bundesliga Süd mit 8:4 beim TEC Darmstadt gewonnen.

TEC Darmstadt – Limburger HC 4:8 (2:3). Der LHC präsentierte sich von Beginn an hellwach und schockte die Südhessen mit drei schnellen Treffern. Laurens Meurer hatte den Vorsprung, den Kay Tomas herbeigeführt hatte, mit zwei präzisen Strafecken ausgebaut und dabei seine Stärke gezeigt, die zum Saisonauftakt gegen Nürnberg noch nicht zu sehen gewesen war. Bis zu diesem Zeitpunkt agierte der TEC wie im Halbschlaf, wurde jedoch mit zunehmender Spielzeit ein ernstzunehmender Gegner. Mitte der ersten Halbzeit hatten die Darmstädter auch hervorragende Möglichkeiten zur Ergebnisverbesserung, doch LHC-Schlussmann David Schneider war immer Herr der Situation. Trotzdem gelang es dem TEC, an der Kugel zu bleiben. Und die zwei Gegentreffer bis zur Pause zeigten, dass sich der Neuling noch nicht aufgegeben hatte. 

In Halbzeit zwei ließ der LHC keinen Hallenbesucher daran zweifeln, wer der Sieger sein würde. Die Limburger setzten voll auf Offensive und bauten den Vorsprung bis drei Minuten vor dem Ende auf sechs Tore aus. Wann hat der LHC in einem Meisterschaftsspiel zuletzt 8:2 geführt? Im Gefühl des sicheren Sieges unterliefen in den letzten zwei Minuten noch zwei Flüchtigkeitsfehler, die Lars Holland für die tapferen Darmstädter noch zur Ergebnisverbesserung nutzte.

Limburgs effektivere Spielweise war schließlich ausschlaggebend für den zweiten Saisonsieg. Limburg: David Schneider, Lennard Schmitt, Koch, Böckling, Jannis Collée, Julien Collee, Max Müller, Faustmann, Tomas, Meurer, Hans Schneider, Moritz Müller – SR: Laßmann (Heidelberg), Schilling (Bietigheim) – Tore: 0:1 Kay Tomas (2.), 0:2 (5.), 0:3 (11.) beide Laurens Meurer, 1:3 Melvin Nobis (14.), 2:3 Vincent Crossmann (23.), 2:4 Kay Tomas (34.), 2:5 Julien Collée (43.), 2:6 Laurens Meurer (51., Siebenmeter), 2:7 Philipp Koch (54.), 2:8 Jannis Collée (57.), 3:8 (58.), 4:8 (59.) beide Lars Holland.

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