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Hartes Urteil gegen Steffen Moritz.

Fußball-Verbandsliga Mitte

Sperre für Steffen Moritz außer Kraft gesetzt

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Der Spielertrainer des Fußball-Verbandsligisten FC Waldbrunn, Steffen Moritz, hatte im Testspiel in Weyer die Rote Karte gesehen. Der Einzelrichter fällte zunächst ein hartes Urteil, das er wenige Stunden später aber wieder außer Kraft setzte.

Das war zunächst ein schwerer Schlag für den Fußball-Verbandsligisten FC Waldbrunn. Spielertrainer Steffen Moritz – mit bislang neun Treffern zugleich erfolgreichster Torschütze seines Teams – sollte wegen Tätlichkeit für höchstens sechs Pflichtspiele und bis zum 30. März gesperrt werden. Das wären dann tatsächlich insgesamt vier Spiele gewesen. Dieses Urteil hatte der Einzelrichter für Freundschaftsspiele, Arnold Nies, gefällt. Am Nachmittag dann die Kehrtwendung: Wegen eines "Bearbeitungsfehlers" wurde das Urteil wieder außer Kraft gesetzt.

Im Testspiel der Waldbrunner am vergangenen Samstag beim Gruppenligisten RSV Weyer soll Steffen Moritz dem Weyerer Torwart Leotrim Hisenay gegen den Hals geschlagen haben. Der Schiedsrichterassistent will die Szene genau beobachtet haben und darüber den Referee, Bektas Aziz, dem dies entgangen war, in Kenntnis gesetzt haben. Aziz zeigte Steffen Moritz daraufhin die Rote Karte. Als der FCW-Spielertrainer das Feld verlassen wollte, seien zwei Zuschauer von der Tribüne gestürmt, die Steffen Moritz geschubst und schließlich zu Fall gebracht haben sollen. 

Steffen Moritz und der FC Waldbrunn schildern die Szene ganz anders. Moritz sei lediglich mit erhobenem Zeigefinger dem RSV-Torwart warnend nahe gekommen. Jetzt bleibt abzuwarten, wie es weitergehen wird. Möglicherweise wird es in Kürze ein neues Urteil geben.

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