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Spielabbruch an der Sandelmühle

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Misin Zejneli (Trainer SG Oberhöchstadt)
Misin Zejneli (Trainer SG Oberhöchstadt) © Heiko Rhode

Tätlichkeiten, Platzverweise, Tumulte, Spielabbruch: Ein unrühmliches vorzeitiges Ende fand die gestrige Kreisoberliga-Partie an der Sandelmühle zwischen der SpVgg Bomber Bad Homburg und SG Oberhöchstadt.

Tätlichkeiten, Platzverweise, Tumulte, Spielabbruch: Ein unrühmliches vorzeitiges Ende fand die gestrige Kreisoberliga-Partie an der Sandelmühle zwischen der SpVgg Bomber Bad Homburg und SG Oberhöchstadt. Referee Felix Dutschmann (Wetzlar) pfiff das Spiel in der 89. Minute ab. Was war geschehen?

Beim Stand von 3:4 (1:2) aus Sicht der gastgebenden Spielvereinigung gab es Einwurf für Homburg. Mohammed Hamid Faquir wollte sich gerade den Ball schnappen, als er laut Homburgs Trainer Ralf Haub vom vorbeilaufenden SGOler Denis Winter „ins Gesicht geschlagen“ wurde. Faquir revanchierte sich, schlug zurück. Wie von der Tarantel gestochen, liefen daraufhin Anhänger beider Vereine auf den Platz und lieferten sich mit Spielern eine Massenschlägerei. Darin seien 20 bis 30 Leute verwickelt gewesen, berichteten Haub und sein Oberhöchstädter Trainerkollege Misin Zejneli übereinstimmend. Beide wirkten nach eigenen Angaben deeskalierend auf die Heißsporne ein und trennten die Hitzköpfe mit Unterstützung mehrerer Platzordner. Nach drei Minuten war die Keilerei beendet. Polizei sei nicht herbeigerufen worden. Daraufhin zeigte Schiedsrichter Dutschmann Faquir und Winter Rot und brach das Spiel ab.

In der Beurteilung stimmen Haub und Zejneli – seit mehr als 20 Jahren gut befreundet – total überein. Zejneli: „Wir zwei und unsere Vereine haben absolut kein Problem miteinander. Drum hoffe ich, dass man die Clubs in Ruhe lässt und dafür die beiden Übeltäter ordentlich bestraft. Ist Winters Schuld erwiesen, werden wir uns von ihm trennen.“ In die gleiche Kerbe haut Haub: „Beide soll sich der Rechtsausschuss zur Brust nehmen und richtig bestrafen.“ gg

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