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Pechvogel: Nils Stendera (Mitte), gerade erst von einer Verletzung genesener Kapitän der Eintracht-U19, musste schon nach 26 Minuten angeschlagen wieder vom Feld.

U19-Fußball-Bundesliga Süd/Südwest

FSV Frankfurt unterliegt Karlsruher SC

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Nachdem die kleine Siegesserie des FSV Frankfurt schon wieder beendet ist, kommt dem Derby gegen die Eintracht zum Jahresabschluss eine noch größere Bedeutung bei.

Die A-Jugendfußballer des FSV Frankfurt unterlagen mit 0:2 beim Karlsruher SC und haben im Grunde nur noch eine Chance auf den Klassenerhalt in der U19-Bundesliga Süd/Südwest, wenn sie im nächsten Spiel ihren Nachbarn Eintracht Frankfurt besiegen. Die Riederwälder wiederum mussten sich auf eigenem Platz dem FC Ingolstadt geschlagen geben und sind weiter Viertletzter.

Das 2:4 von Eintracht Frankfurt gegen Ingolstadt zeichnete sich früh ab. Schon in der dritten Minute verlängerte Laurin Stich den Ball nach einem Freistoß zum 0:1 ins eigene Tor. Keine 120 Sekunden später konnte Maximilian Breunig nach einer flachen Hereingabe unbehelligt zum 2:0 einschieben. Erst danach wachte die Eintracht langsam auf. Patrick Finger nahm sich knapp außerhalb des Strafraums ein Herz und versenkte den Ball zum 1:2 im kurzen Eck (20.). Kurz darauf musste der gerade wiedergenesene Eintracht-Kapitän Nils Stendera verletzungsbedingt schon wieder ausgewechselt werden. Und zu allem Überfluss kam Ingolstadt nach einem Ballgewinn durch Filip Bilbija zum 3:1 (33.).

In der 70. Minute machten die Gäste den Deckel drauf. Die Eintracht vertändelte den Ball nach einem Einwurf, Renato Domislic vollendete zum 4:1. Der eingewechselte Sahverdi Cetin traf aus 25 Metern zwar noch zum 2:4 (82.), mehr ging nicht. „Es sind zwei grundverschiedene Spielideen aufeinandergetroffen, wobei die von Ingolstadt unter diesen Umständen zielführender war“, räumte Eintracht-Coach Tomislav Stipic ein.

Ein zu frühes Gegentor

Der Plan des FSV Frankfurt , beim Karlsruher SC möglichst lange ein 0:0 zu halten und dann irgendwann gegen einen unvorsichtiger werdenden Gegner selbst zuzuschlagen, war nach fünf Minuten gescheitert, denn da traf Dominik Kother zum 1:0 für die Gastgeber. Die hatten sehr ballsicher begonnen, verloren ab der Mitte der ersten Halbzeit aber mehr und mehr Zweikämpfe und damit auch die Spielkontrolle. Der FSV wagte sich mehr und mehr nach vorne und bestimmte auch nach der Pause das Geschehen, konnte sich aber nicht entscheidend in Position bringen. Und so bedeutete der zweite Karlsruher Treffer durch Malik Batmaz (78.) schon die Entscheidung. „Wir sind als glücklicher Sieger vom Platz gegangen“, räumte KSC-Trainer Zlatan Bajramovic ein.

Sehr guter Fußball der U17

Die B-Junioren von Eintracht Frankfurt bleiben beim 6:0 über den SV Wehen Wiesbaden zum dritten Mal in Folge ohne Gegentreffer, diesmal mit Elias Bördner anstelle von für Giulio Girelli im Tor. Außerdem kam U16-Linksverteidiger Abed Noorestani zu seinem Junioren-Bundesliga-Debüt.

Ivo Jurusic traf früh zum 1:0 für die Eintracht ins eigene Tor (3.), Martin Pecar legte mit einem präzisen Schuss ins lange Eck nach (6.). Eleazer Mensah hätte dann um ein Haar das nächste Eigentor fabriziert, doch der ehemalige Eintrachtler Vincenzo Nappi im Wehener Kasten konnte den Ball noch abwehren. Nach einer Ecke von Pecars überwand Wehens Nils Kohlbacher dann aber den eigenen Schlussmann (36.). Dann legte Pecar auch noch für Jongmin Seo auf, der am herausstürmenden Nappi vorbei ins (richtige) Tor traf (37.).

Dzanan Mehicevic (48.) und Seo (79.) legten nach der Pause noch nach. Ihr Trainer Frank Leicht war natürlich entsprechend zufrieden: „Wir haben dem Gegner keine ernsthafte Chance gestattet und selbst sehr guten Fußball geboten. Sicher hat uns das frühe 1:0 dabei in die Karten gespielt.“

(rst)

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