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Aleksandar Mastilovic (Mitte), der hier von Boris Jukic (links) und Mario Ljubicic beglückwünscht wird, traf zuletzt für Sandzak in Alsbach zum 1:1. Am Ende hieß es aber 1:2 aus Sicht der Frankfurter.

Fußball-Verbandsliga

Spielstärke beweisen

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Am Wochenende soll der erste komplette Spieltag in der Verbandsliga Süd über die Bühne gehen. Das punktgleiche Spitzenduo Friedberg/Bad Vilbel ist dabei auswärts gefordert.

Der SV FC Sandzak empfängt am Sonntag (15 Uhr) mit Türk Gücü Friedberg einen der beiden Titelanwärter der Fußball-Verbandsliga Süd und hat allen Grund, sich mächtig ins Zeug zu legen – die Frankfurter haben ganze zwei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Der FV Bad Vilbel, dessen Auftaktspiel gegen Ober-Roden wegen Unbespielbarkeit des Platzes nicht hatte stattfinden können, steigt zeitgleich bei der so gut wie als Absteiger feststehenden SG Bruchköbel ins Geschehen ein.

Auch für die SG Bruchköbel ist es der erste Auftritt in diesem Jahr, denn ihren spielplanmäßigen Gegner vom vergangenen Wochenende gibt es nicht mehr – die Zweite Mannschaft von Rot-Weiss Frankfurt wurde bekanntlich zurückgezogen. Und so kam Bruchköbel erstmals in dieser Saison zu drei Punkten am Stück (alle noch ausstehenden Spiele von Rot-Weiss II werden mit 3:0 für den jeweiligen Gegner gewertet) und hat nun sechs Zähler auf dem Konto – 38 weniger als der FV Bad Vilbel , der die Tabellenführung vorerst an das nun punktgleiche Türk Gücü Friedberg verloren hat. Allerdings hat das Team von Trainer Amir Mustafic zwei Spiele weniger ausgetragen als der letzte verbliebene Konkurrent im Titelkampf. Aber, das ist am Niddasportfeld jedem klar, auch diese Partien müssen erst einmal gespielt werden. Genau wie jene gegen Bruchköbel. „Ich erwarte schon, dass sie uns Widerstand leisten. Jedenfalls sind sie besser besetzt als es der Tabellenstand vermuten lässt. Wir haben uns schon beim 1:0 im Hinspiel schwer getan und nehmen den Gegner sehr ernst“, betont Mustafic, der nach der frostigen Woche mit dem einen oder anderen krankheitsbedingten Ausfall rechnet.

Mitte Oktober sah sich Mustafa Fil, der Trainer von Türk Gücü Friedberg, das Spiel des SV FC Sandzak gegen den Tabellendritten Hanau 93 auf dem Bonameser Kunstrasenplatz an. Und trotz des 3:2-Erfolges der Gäste war er beeindruckt von der Spielstärke des Aufsteigers aus Frankfurt und von dessen Gefährlichkeit bei Ecken und Freistößen. Nur wegen seiner mangelhaften Chancenverwertung verlor Sandzak damals und wegen eines Blackouts von Torhüter Elvis Nurkovic, der Hanau einen Elfmeter und den Treffer zum 1:1 bescherte. In den folgenden drei Spielen stellte sich der Neuling geschickter an, holte sieben Punkte und kletterte auf den siebten Tabellenplatz. Doch das ist lange her und mittlerweile ist Sandzak seit fünf Ligaspielen sieglos. Das neue Punktspieljahr begann mit einem 1:2 beim FC Alsbach.

Ein optimaler Start ist auch Türk Gücü Friedberg nicht gelungen. Beim 5:5 gegen Viktoria Nidda hatte Schlussmann Kamber Koc laut Trainer Mustafa Fil „fast unmögliche Tore kassiert“. Und überhaupt war der Coach „mit der Defensivleistung nicht einverstanden“. Er wird dafür gesorgt haben, dass sich seine Spieler darüber im klaren sind, dass gegen Sandzak eine deutliche Steigerung nötig ist.

(rst)

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