Gezerrt: Anja Beyrich (links) wird der HTG im Spitzenspiel fehlen. Dagegen kann Mannschaftsführerin Nicole Moosbrugger ran ans Netz.
+
Gezerrt: Anja Beyrich (links) wird der HTG im Spitzenspiel fehlen. Dagegen kann Mannschaftsführerin Nicole Moosbrugger ran ans Netz.

Bad Homburger Volleyballdamen

Der Spitzenreiter soll HTG ins Netz gehen

Noch steht der Spitzenreiter ohne jegliche Niederlage da. Das aber möchten die Volleyballdamen der HTG Bad Homburg heute Abend ändern.

Da haben die Terminplaner aber ein richtig glückliches Händchen gehabt. Nach dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“, fühlt die HTG Bad Homburg im letzten Spiel der Vorrunde in der Volleyball-Oberliga der Damen heute Abend (20 Uhr, Feri-Sportpark) der DJK 1. SC Klarenthal auf den Zahn.

Dabei handelt es sich wahrlich nicht um ein x-beliebiges Ligamatch, sondern um das Duell Zweiter kontra Erster. Mit ihren 18 Punkten (nach sechs Siegen und zwei Niederlagen) liegen die von Roger Tschenett trainierten Kurstädterinnen an zweiter Stelle – Klarenthal gewann bislang jedes ihrer acht Spiele und führt das Klassement mit 23 Zählern an. Das Spitzenspiel schließt zudem ein Wiedersehen zweier ehemaliger Widersacher auf der Trainerposition mit ein: So stand Roger Tschenett in seiner Aktivenzeit mit Orplid Frankfurt öfters Klarenthals jetzigem Trainer Andreas Meusel am Netz gegenüber. Der war damals für die TG Rüsselsheim im Einsatz.

Für den HTG-Coach kommt es einigermaßen überraschend, dass der heutige Gegner das Klassement anführt. Die im Vergleich zu seiner Mannschaft an Körpergröße etwas kleiner geratenen DJK-Spielerinnen waren von ihm vor Saisonbeginn nicht als Titelanwärter gehandelt worden: „Da hätte ich eigentlich eher auf den VfL Marburg und den TSV Hanau gesetzt. Aber Klarenthal hat derzeit einen richtigen Lauf und spielt sich Woche für Woche in einen neuen Rausch.“ Ginge es nach Roger Tschenett, dann bereiten seine Spielerinnen der Klarenthaler Erfolgsserie heute Abend allerdings ein Ende: „Wir werden alles versuchen.“

Jedoch hat die HTG gleich zwei Ausfälle zu kompensieren. Zum einen fehlt Anja Beyrich. Sie muss wegen einer Zerrung, die bis in den Schienbeinbereich ausstrahlt, passen. Ebenso ergeht es ihrer Außenangriffs-Kollegin Carolin Köppe. Sie verstauchte sich im Training bei einer Abwehraktion den Daumen. Der steckt nun in einem Zinkleimverband und gestattet kein Volleyballspiel. gg

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare