Regionalkonferenz der Sportkreise

Sport-Coaches: Schlüssel zur Integration

Die Sportkreise Rheingau-Taunus und Limburg-Weilburg waren Gastgeber der zweiten Regionalkonferenz aller Sport-Coaches der beiden Kreise. Zu diesem Erfahrungsaustausch kam auch der Hessische Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth, um den Sport-Coaches persönlich für ihr großartiges Engagement zu danken.

Rheingau-Taunus-Sportkreisvorsitzender Manfred Schmidt, neben dem Stellvertreter aus Limburg-Weilburg, Günter Habel, bezeichnete die Sport-Coaches als Vorbilder und dankte ihnen für ihr Engagement innerhalb der Gesellschaft für die Integration im und um den Sport. Er bestärkte sie, ihre Arbeit fortzusetzen. „Wir müssen aufpassen, dass Ehrenamtliche nicht überfordert und Grenzen nicht überschritten werden“, so Schmidt. „Auch einmal Nein zu sagen, muss erlaubt sein.“

Der Sport ist ein wichtiger Baustein zur Integration von Menschen, da er Barrieren, wie etwa Sprache, Religion, Kultur und Nationalität aufzuheben vermag. Er hält den kurzen einfachen Weg zu einem direkten Anschluss in der neuen Heimat bereit“, betonte Beuth in seinem Grußwort. Die Sport-Coaches seien die wesentlichen Akteure der Umsetzung des Landesprogramms „Sport und Flüchtlinge“ und somit das Scharnier zwischen Sportinitiativen und Flüchtlingen. „Dank ihnen wird der Sport zum Integrationsmotor. Sie ebnen Geflüchteten den Weg zu den Sportvereinen und sind die Garanten des Erfolgs und die Seele des Landesprogramms“, so der Minister weiter.

Bereits im Jahr 2016 habe die Landesregierung das Landesprogramm „Sport und Flüchtling“ ins Leben gerufen. „Das Programm hat unsere Erwartungen weit übertroffen und die Resonanz der Kommunen und Gemeinden ist riesig“, freute sich der Minister. Mittlerweile seien in 244 Gemeinden über 320 Sport-Coaches aktiv. red

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