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Die zuletzt so treffsicheren Spieler der Sportfreunde Eisbachtal um Lukas Reitz (von rechts), Max Hannappel und Robin Stahlhofen wollen – wie zuletzt in Neitersen – auch am Samstag im Spitzenspiel gegen den SV Morbach für Erfolgserlebnisse sorgen. 

Fußball-Rheinlandliga

Sportfreunde Eisbachtal: Mehr Spitzenspiel geht nicht

Tabellenführer Sportfreunde Eisbachtal erwartet den punktgleichen SV Morbach. Der Zweite besticht durch sein ausgeprägtes Kollektiv.

In der Fußball-Rheinlandliga ist der Titelkampf fünf Spieltage vor Schluss so spannend wie schon länger nicht mehr. Die Sportfreunde Eisbachtal und der SV Morbach stehen mit jeweils 62 Punkten an der Tabellenspitze. Es dürfte bei einem Zweikampf bleiben bis Saisonende, denn als Dritter hat der Ahrweiler BC bereits sieben Punkte Rückstand. Am Samstag kommt es in Nentershausen nun zum absoluten Spitzenspiel der Liga: Die Eisbachtaler empfangen den SV Morbach am Samstag auf dem Kunstrasen im Eisbachtalstadion (16 Uhr). Im Hinspiel hatten sich die beiden Teams unentschieden getrennt (0:0).

Für viele Fans und Fußballbegeisterte aus der Region hat diese Partie vorentscheidenden Charakter im Kampf um den direkten Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Doch so weit will Sportfreunde-Trainer Marco Reifenscheidt nicht gehen. „Ja, wir können einen wichtigen Schritt Richtung Meisterschaft machen, aber nicht mehr und nicht weniger. Die Meisterschaft ist danach noch lange nicht erschienen“, betont er. Die Einstellung des 37-Jährigen kommt nicht ganz von ungefähr: Bis zum Saisonende warten mit den Heimspielen gegen Linz und Ellscheid sowie den beiden Auswärtspartien in Malberg und Mehring noch vier schwere Spiele auf die Westerwälder.

Nichtsdestotrotz herrscht im „Eisbären“-Lager große Vorfreude auf das Spitzenspiel gegen Morbach. „Wir haben uns das mit guten Ergebnissen zuletzt verdient“, findet Reifenscheidt. Mit Blick auf die Gäste aus dem Hunsrück, weiß der SFE-Trainer um die Stärke des Teams von Trainerkollege Thorsten Haubst: „Das ist eine disziplinierte Mannschaft mit wenigen Gegentoren, die viele knappe Spiele für sich entschieden hat. Morbach lebt sicherlich vom Kollektiv. Von den Ergebnissen her scheinen sie vor den entscheidenden Spielen wieder in Form zu kommen.“

An die Grenzen gehen

So gab es zuletzt einen 5:2-Heimsieg für Morbach gegen den Tabellenvierten TuS Mayen. „Wenn wir gewinnen wollen, dann müssen wir an unsere Grenzen gehen“, appelliert Marco Reifenscheidt an seine Mannschaft, die auf zahlreiche Zuschauer bei diesem Spitzenspiel hofft.

Zum Zuschauen auf Eisbachtaler Seite verdammt sind indes Andreas Hundhammer (Gelb-Rot-Sperre) sowie Marc Tautz, Julius Duchscherer und Robin Müller, die alle verletzt sind. Bei Kapitän Max Olbrich entscheidet sich erst nach dem Freitagstraining, ob er für den Kader nominiert wird.

red

Freitag:

TuS Mayen - SG Malberg

19.00

Samstag:

FSV Salmrohr - EGC Wirges

15.30

SF Eisbachtal - SV Morbach

16.00

Hochwald-Zerf - VfB Linz

16.00

SG Andernach - SV Mehring

17.30

Sonntag:

Ahrweiler BC - SG Neitersen

14.30

SG Mendig - FSV Trier-Tarforst

15.00

Mülheim-Kärlich - TuS Oberwinter

15.00

SV Windhagen - SG Ellscheid

15.30

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