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Langes Bein: Wald-Michelbachs Torjäger Gebhardt attackiert ?Speuzer? Surafel Arefe.

Verbandsliga Süd

Sportfreunde investieren nicht genug

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Während sich die SG Bornheim/Grün-Weiß mit dem 3:2 gegen Altwiedermus auf den 13. Tabellenplatz verbesserte, stürzte Rot-Weiss Frankfurt auf den vorletzten Rang ab.

Der FFV Sportfreunde kassiert in der Fußball-Verbandsliga Süd mit dem 0:2 gegen Eintracht Wald-Michelbach die zweite Heimniederlage in Serie. Zwischendurch wurde auch das Kreispokalspiel gegen die zwei Klassen tiefer spielende SG Westend verloren – ebenfalls mit 0:2. Die SG Bornheim-Grün-Weiß zeigte derweil gegen Eintracht Altwiedermus zwar laut Trainer Maik Rudolf „das bisher schlechteste Spiel der Saison“, setzte sich aber mit 3:2 durch (siehe Extratext). Und Rot-Weiss Frankfurt ist nach dem 0:2 in Ober-Roden fast am Tabellenende angekommen.

Germania Ober-Roden – Rot-Weiss Frankfurt 2:0 (0:0). – Kapitän Damir Topcagic hatte sich im Training verletzt, Co-Spielertrainer Sven Kunisch fehlte aus beruflichen Gründen. Und so musste Rot-Weiss ohne seine beiden erfahrensten Spieler auskommen. Stattdessen war Justin Pierre zum ersten Mal dabei, Ilias Mouktader kam zu seinem zweite Einsatz. Und trotzdem gelang es den „Roten“, den Gastgebern das Leben schwer zu machen. Erst ein Eigentor von Terry Danso brachte Ober-Roden auf die Siegerstraße (49.). Mohamed Hakimi legte dann relativ schnell nach (65.).

FFV Sportfreunde – Eintracht Wald-Michelbach 0:2 (0:2). – Die Sportfreunde gerieten nach einem Ballverlust von Sufarel Arefe schon in der ersten Minute in Rückstand. Jan Gebhardt wurde auf der linken Seite geschickt und bediente Malcolm Darffour, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. In der 18. Minute sah dann Stürmer Okan Ilkiz die Rote Karte. „Der Schiedsrichter hat wohl eine Tätlichkeit gesehen“, meinte FFV-Trainer Mehmet Somun dazu. Jedenfalls hielt sich Gäste-Innenverteidiger Srdan Stojnic das Auge und die Proteste der Frankfurter fielen relativ verhalten aus. In der 48. Minute foulte Davor Babic Gästespielführer Gebhardt, der traf dann per Elfmeter zum 2:0. „Es war eine sehr unglückliche Niederlage. Wir waren eigentlich gut vorbereitet, aber unser Matchplan war schon nach 20 Sekunden und dem 0:1 hinfällig. Danach war es schwierig für uns, erst recht nach dem Platzverweis“, fasste Somun zusammen, der sein Team erst nach dem 0:2 auf Augenhöhe sah: „Da hat man dann nicht mehr gesehen, dass wir in Unterzahl waren. Das stimmt mich positiv, aber wir müssen wieder mehr investieren als der Gegner und weniger Fehler machen. Wir müssen einfach schnell den richtigen Schalter finden.“

(rst)

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