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Sportlerwahl im Taunus

Kategorie "Mannschaft des Jahres": Diese Mannschaften stehen zur Auswahl

Auch in diesem Jahr findet wieder die Sportlerwahl im Taunus statt. Wir stellen Ihnen die Damen vor, die in der Kategorie "Sportlerin des Jahres" nominiert sind.

Fünf Mannschaften sind in diesem Jahr in der Kategorie "Mannschaft des Jahres" nominiert. Wir stellen die Mannschaften in kurzen Porträts vor. Anschließend können Sie hier für Ihre Mannschaft des Jahres abstimmen.

Bad Homburg Sentinels, Football: Wieder einen Aufstieg im Visier

Bad Homburg Sentinels

„Auch 2019 wollen wir beim Kampf um den Aufstieg ein gewichtiges Wörtchen mitreden“, gibt sich Max Schwarz, der 2. Vorsitzende des Football-Clubs AFC Sentinels Bad Homburg, sehr selbstbewusst. Nicht ohne Grund, denn seit ihrer Gründung am 28. Juni 2015 haben die „Wächter“ im Sauseschritt alle sportlichen Hürden souverän genommen.

Die Reise durch die regionalen Spielklassen begann 2016 in der Verbandsliga Mitte, und nach dem Durchmarsch durch die Landesliga Mitte (2017) und die Oberliga Hessen (2018) sind die „Wächter“ inzwischen in der 3. Liga angekommen. Präsident und Headcoach Timothy, genannt Tim, Miscovich, den man ohne Übertreibung als den Vater des Erfolgs bezeichnen kann, ist selbst überrascht, wie schnell Football in Bad Homburg wieder populär geworden ist, nachdem der Vorgängerverein Falcons 1995 aufgelöst worden war. „Vor dreieinhalb Jahren hatten wir den Club mit gerade mal zehn Leuten ins Leben gerufen. Im Dezember 2018 waren schon mehr als 200 Mitglieder und Fans bei unserer Jahresabschlussfeier“, erzählt Tim Miscovich.

Die Footballer der Bad Homburger Sentinels müssen sich in der 3. Liga mit den Frankfurt Pirates, den Mainz Golden Eagles, GFL-II-Absteiger Montabaur Fighting Farmers, Trier Stampers und den Kaiserslautern Pikes auseinandersetzen. Geplant sind zehn Saisonspiele (Hin- und Rückrunde), wobei der Meister die Relegation um den Aufstieg in die 2. Bundesliga (GFL II) erreicht. (sp)

Elangeni Falcons der HTG, Basketball: Den Schwung mitgenommen

Einen ehrgeizigen und kompetenten Trainer? Können die „Falcons“ in Jay Brown vorweisen. Erfahrene und gut ausgebildete Spielerinnen aus dem Ausland? Konnte der Club unter anderem mit Stephanie Furr (USA), Nerea Garmendia (Spanien) und Alexandra Polishchuck (Kanada) verpflichten. Vielversprechende Talente aus Deutschland? Gehen in Person von Anna Sofie Krentz (19), Isabel Gregor (17) oder Lejla Jugo (16) ebenfalls im Feri-Sportpark auf Korbjagd.

Nimmt man noch die engagierten Helfer wie beispielsweise Teambetreuerin und Hallensprecherin Liz Rhein hinzu, so kann der Verein fast alles bieten, was ein Spitzenclub der 2. Basketball-Bundesliga braucht. Der Erfolg in der vorherigen Saison mit dem zweiten Platz der Abschlusstabelle und dem damit verbundenen Einzug ins Playoff-Halbfinale kommt also nicht von ungefähr.

Den Schwung nahmen die Falcons auch in die aktuelle Spielzeit mit, wo sie vier Siege aus den ersten fünf Spielen holten. Dass es danach auch schwächere Phasen gab, ist angesichts des relativ jungen Kaders entschuldbar. Zumal sich das Team trotzdem noch im Rennen um den abermaligen Einzug in die Playoffs befindet.

Die größte Leistung ist aber wohl, dass der Kader für diese Saison fast vollständig zusammengehalten werden konnte, obwohl es im nationalen Vergleich sicherlich finanzkräftigere Vereine gibt. Ein Indiz dafür, dass sich Basketballerinnen in Bad Homburg äußerst wohlfühlen. (rk)

TSC Usingen, Formationstanz: Zurück in der Regionalliga

TSC Usingen

Der 14. April 2018 wird für alle Zeiten in der Vereinsgeschichte des Tanz-Sport-Clubs Usingen einen wichtigen Platz einnehmen, denn an diesem Tag wurde die Latein-Formation in der Sporthalle der Gesamtschule am Gluckenstein in Bad Homburg Meister in Gruppe 1 der Oberliga Süd.

Dieser Gewinn des Titels mit der optimalen Punktzahl 5 im letzten Durchgang der Saison und der damit verbundene Aufstieg in die Regionalliga Süd wurden noch am selben Abend gebührend gefeiert.

Die Rückkehr in die Regionalliga, der die Usinger Formations-Tänzer von 2007 bis 2015 schon einmal angehörten, hat für große Begeisterung im Verein gesorgt. Am Ende der Regionalliga-Saison 2019 könnte sogar der Aufstieg in die 2. Bundesliga stehen, denn nach einer geplanten Änderung der Liga-Strukturen gehen die ersten drei Formationen nach oben und die Vereine auf Platz vier und fünf bestreiten eine Relegation.

Um dieses große Ziel Wirklichkeit werden zu lassen, wird bereits seit sieben Monaten unter der Regie des Trios Susann Lehninger, Christoph Kozubek und Kevin Berz zweimal pro Woche kräftig trainiert – mittwochs in der Usinger Stadthalle sowie sonntags in der Eichkopfhalle in Wernborn. Hinzu kamen noch etliche Sonderschichten, damit die erfolgreiche Choreographie „Soar“ möglichst perfekt sitzt.

Ganz besonders fiebern die Usinger Tänzer dem Heimauftritt in der Sporthalle der Gesamtschule am Gluckenstein in Bad Homburg entgegen, der am 16. Februar auf dem Regionalliga-Terminplan steht. (sp)

TTC OE Bad Homburg, Tischtennis: So erfolgreich wie noch nie

Die Latte hängt seit dem Ende der Tischtennis-Saison 2017/18 am 15. April sehr hoch für die erste Herrenmannschaft des TTC OE Bad Homburg. Denn der 1983 als TTC Ober-Erlenbach gegründete Verein hat mit der Vizemeisterschaft in der 2. Bundesliga das bis dato beste Ergebnis in der Club-Historie eingefahren.

Am Ende der Runde hatte das Team in der Besetzung Harald Andersson, Nandor Ecseki, Sanil Shetty, Alexander Valuch und Dominik Scheja 21:15 Punkte erreicht. Besser war nur der 1. FC Saarbrücken-TT II mit seinen 24:12 Zählern.

„Aufstieg 2020“ heißt nun das ehrgeizige Ziel des TTC OE, der in der Wingert-Sporthalle seine sportliche Heimat und dort insgesamt acht Herren-, zwei Damen- und sechs Nachwuchsmannschaften im Spielbetrieb hat.

Wollte der Verein den Anforderungen der 1. Bundesliga (TTBL) gerecht werden, müsste man mit einem finanziellen Budget von rund 200 000 Euro planen. Teammanager Jo Herrmann und seine Mitstreiter sind deshalb unentwegt auf der Suche nach Sponsoren, um einen großen Pool an finanziellen Unterstützern zusammenzustellen – alles in dem Bemühen, das große Ziel „Bundesliga-Aufstieg“ anstreben zu können.

Erstklassige Bedingungen bietet der „Wingert-Dome“ schon jetzt, wie die zahlreichen Helfer des TTC OE immer wieder bei Großveranstaltungen, Benefiz-Turnieren und bei der Ausrichtung der Bundesliga-Heimspiele mit bis zu 300 Zuschauern beweisen. (sp)

HTG Bad Homburg, Volleyball: Teamgeist ist die größte Stärke

Beeindruckend war es schon, wie die Volleyballerinnen der HTG Bad Homburg die ersten Spiele der Saison meisterten: Die ersten drei Partien entschieden die Mädels um Trainer Jens Völkel und Co-Trainer Christian Seibert allesamt für sich. Besonders der Sieg gegen die favorisierte Frankfurter Eintracht (3:1) und der 3:0-Erfolg bei der dritten Mannschaft des VC Wiesbaden – die Talentschmiede des Bundesligisten – kamen überraschend.

Bedenkt man, dass das Team im Sommer erst in die Regionalliga Südwest – Deutschlands vierthöchste Klasse – aufgestiegen ist, sind die Resultate bemerkenswert. Als Dritter der Oberliga Hessen hinter Meister VC Wiesbaden III und dem VfL Marburg war die HTG zunächst nicht für die Aufstiegsrunde vorgesehen, profitierte dann aber vom Rückzieher der Marburgerinnen. Nach zwei Siegen gegen den rheinland-pfälzischen Relegationsgegner FC Wierschem bedurfte es aber immer noch der kräftigen Hilfe von Fortuna. Drittligist TV Jahn Kassel zog zurück und ebnete so den Kurstädterinnen den Weg in die Regionalliga.

Verstärken konnten sich die HTG-Damen nicht; als Nachteil empfinden sie dies aber auch nicht. Letztlich fördere dies nur die größte Stärke der HTG: den Teamgeist.

Eine Mischung aus routinierten Spielerinnen wie Kristin Bernius oder Anke Limmer und Regionalliga-„Küken“ wie Lisa Kreusel soll es richten. Bisher überwiegend mit Erfolg. (rku)

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