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SC 80 startet in die Hallen-Bundesliga – Erstes Heimspiel am Sonntag gegen den TSV Mannheim

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Am Samstag startet die Hallen-Bundesliga. Marc Mayer, Dominik und Patrick Heller sind beim SC 80 auch wieder dabei.

Auf dem Feld haben die Hockeyspieler des SC 80 Frankfurt die erste Halbserie in der Zweiten Bundesliga auf Rang zwei abgeschlossen, nun wollen sie vor Weihnachten noch eine gute Hinrunde in der Halle hinlegen. Dort spielen sie in der Südgruppe der Ersten Liga, und es ist wie immer alles drin: Die beiden bestplatzierten Teams ziehen ins Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft ein, der Letzte der Sechsergruppe steigt ab.

In der vergangenen Saison wurden die Frankfurter in der Halle als Aufsteiger Vierter. Der TSV Mannheim und der Mannheimer HC erreichten seinerzeit als Staffelbeste das Viertelfinale, wo sie gegen die späteren Endspielteilnehmer Club an der Alster und Uhlenhorster HC ausschieden. Der UHC sicherte sich im Hamburger Finalduell den Titel. Und auch diesmal spielen in der Nordgruppe fünf Teams aus Hamburg. Fehlen werden allerdings die allerbesten Leute, denn seit dem 28. November läuft in Indien die Weltmeisterschaft – auf dem Feld wohlgemerkt. Die Deutsche Hallenmeisterschaft wird am 26./27. Januar 2019 in Heidelberg entschieden.

Auftakt in Nürnberg

Eine kleine Pause gönnte Frankfurts Trainer Jonathan Elliot seiner Mannschaft nach dem letzten Spiel auf dem Feld, das am 27. Oktober mit 1:0 gegen den Münchner SC gewonnen wurde. Und damit liegen die „80er“ bei Halbzeit einen Punkt hinter Tabellenführer TSV Mannheim zurück, der am Sonntag (14 Uhr) gleich erster Heimspielgegner in der Halle der Franz Böhm-Schule ist. Los geht es aber bereits am Samstag mit der Partie beim Nürnberger HTC.

Der Waliser Elliot hat sich also mit seiner Familie im herbstlichen Deutschland umgeschaut, und auch der eine oder andere Spieler beschäftigte sich mit anderen Dingen als mit Hockey – zum Beispiel mit der Planung des Studiums oder der beruflichen Zukunft. Und so galt es mit Beginn der Hallen-Vorbereitung ein bisschen zu „basteln“, was die Zusammensetzung des Kaders anging. Tim Dahm etwa wechselte studienbedingt zum TuS Obermenzing nach München. Nils Kissel studiert in Mainz und wird in der Hallensaison für den TSV Schott Mainz spielen. Jakob Cyrus wird das nächste halbe Jahr für den Wiesbadener THC auflaufen, Justus Roth für seinen Heimatverein HC Bad Homburg. Und Niklas Schmitt wechselte zum Rüsselsheimer RK. Cyrus und Roth sollen aber zur Feldsaison wieder an die Feldgerichtstraße zurückkehren.

Alte Bekannte

Neu im Team sind, wenn man das überhaupt so sagen kann, mit Niklas und Dominik Heller zwei „alte“ Bekannte, die ob der nicht mehr ganz so üppigen Personaldecke „angeworben“ wurden. Der 33 Jahre alte Dominik gehörte besonders in der Halle immer zu den besonderen Spielern und war genau wie sein drei Jahre jüngerer Bruder Patrick bei den „80ern“ einer der Publikumslieblinge. „Es ist noch zu früh zu sagen, wie viel sie involviert sein werden, aber die Ansätze waren gut“, sagte Elliot nach einem ersten Testspieleinsatz der Hellers. Dominik fehlt allerdings am ersten Spielwochenende urlaubsbedingt. Im Gegensatz zu Marc Mayer, der zwischenzeitlich auf Fußball umgesattelt und mit der Zweiten Mannschaft von Concordia Eschersheim den Aufstieg in die A-Klasse geschafft hatte. Im letzten halben Jahr lebte Mayer studienbedingt in Köln, wo er wieder Hockey spielte. Nun ist er zurück bei seinem Stammverein und will es noch einmal in der Ersten Liga wissen.

Jonathan Elliot war mit der Vorbereitung auf die Hallenrunde nur teilweise zufrieden. Unter anderem wegen Verletzungen stand nämlich längst nicht immer der komplette Kader zur Verfügung. Die Teilnahme an einem Turnier in Köln musste sogar abgesagt werden. Am Ende der Vorbereitung aber lief es besser. „Unsere Form baut sich auf, je näher der Start kommt“, berichtet Elliot. Sprich: Jetzt sollte sein Team eigentlich bereit sein.

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