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Startschuss: In Dorndorf geht‘s gleich um Derbypunkte gegen Hadamar 2

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Eine Szene aus dem Gruppenliga-Derby-Hinspiel an einem Mittwochabend im September: In letzter Sekunde blockt Hadamars Jonas Hetzl (rechts) den Ball vor dem heranstürmenden Dorndorfer Thomas Wilhelmy ab. Die Schwarz-Weißen gewannen seinerzeit mit 1:0.
Eine Szene aus dem Gruppenliga-Derby-Hinspiel an einem Mittwochabend im September: In letzter Sekunde blockt Hadamars Jonas Hetzl (rechts) den Ball vor dem heranstürmenden Dorndorfer Thomas Wilhelmy ab. Die Schwarz-Weißen gewannen seinerzeit mit 1:0. © Klaus-Dieter Häring

Mit einigen Nachholspielen startet am Wochenende das Pflichtspieljahr 2022 im NNP-Fußball-Land. In der Gruppenliga Wiesbaden kommt es gleich zum Kreisderby zwischen Tabellenführer FC Dorndorf und der abstiegsgefährdeten Hessenliga-Reserve des SV Rot-Weiß Hadamar.

Gruppenliga-Klassenleiter Dirk Webert hatte am Mittwoch die Vereine zu einem Online-Meeting geladen. Was dort unter anderem besprochen wurde, dürfte einigen Kreisvereinen Sorgenfalten bereiten. Mit der SG Selters steht der erste Absteiger mehr oder minder fest; auch für den RSV Würges ist es „fünf vor zwölf“. Zwar wird es aus der Verbandsliga Mitte voraussichtlich „nur“ drei Absteiger geben, wenn all das aber Vereine sind, die in die Gruppenliga Wiesbaden rutschen - und diese Gefahr besteht -, müssen gleich sechs Vereine eine Etage nach unten. Das bedeutet, dass auch der SV Rot-Weiß Hadamar 2 aktuell einen Abstiegsplatz besetzt.

Verstärkung aus der Hessenliga

Deswegen gibt sich der scheidende Rot-Weiß-Trainer Heiko Weidenfeller für das anstehende Nachholspiel am Sonntag, 14.30 Uhr, bei Primus FC Dorndorf auch angriffslustig: „Wir hoffen, dass wir Verstärkungen aus dem Hessenliga-Kader bekommen und wollen versuchen, etwas Zählbares mitzunehmen. Wir wollen Dorndorf unter Druck setzen, zu Fehlern zwingen und selbst hellwach sein.“ Dass die Dorndorfer als Tabellenführer natürlich klarer Favorit sind, steht außer Frage. „Sie sind sehr eingespielt, kompakt und robust. Auch bei Standards ist der FCD gefährlich. Dennoch fängt das Spiel bei null an“, meint Weidenfeller.

Wie bei etlichen anderen Vereinen auch, war die Vorbereitung auf die Restsaison auch in Dorndorf und Hadamar mehr als durchwachsen. Häufige Spielabsagen, Corona-Fälle, ausgedünnte Kader - alles andere als optimal. Heiko Weidenfeller darf aber dennoch auf sehr ordentliche Testspiele zurückblicken, auch wenn er weiß, dass all das ab Sonntag keinen Pfifferling mehr wert ist.

Im Dorndorfer Lager blickt Spielertrainer Florian Hammel ebenfalls auf eine schwierige Vorbereitungszeit zurück: „Wir mussten zwei Wochen komplett aussetzen, was natürlich alles andere als gut war. Auch unser letztes Testspiel wurde abgesagt, was dazu führte, dass wir keine optimale Spielvorbereitung hatten.“

„Sind Tabellenführer und wollen gewinnen“

Trotz dreier verletzter Spieler, die erst nach dem Wochenende wieder einsteigen werden, ist die Marschroute Florian Hammels klar: „Wir sind Tabellenführer, wollen gewinnen und unseren Vorsprung ausbauen.“ Klare Worte, die sicherlich auch für eine gewisse Brisanz sorgen.

Heiko Weidenfeller misst den anstehenden 90 Minuten nicht die elementare Bedeutung zu: „Die Tabelle lügt nicht. Für uns ist das ein Bonusspiel, in dem wir die Möglichkeit haben, einiges geradezurücken. Dennoch geht die Welt nicht unter, wenn wir nicht gewinnen. Danach die Spiele, gegen direkte Konkurrenten, sind wichtiger für uns. Dennoch freuen wir uns, zumal das Zuschauerinteresse sicherlich hoch sein wird.“

Rein gefühlstechnisch dürfte die Partie auch spannender werden, als es das aktuelle Klassement der Gruppenliga Wiesbaden vermuten lässt, auch wenn die Schwarz-Weißen doch schon arg dominant und somit favorisiert wirken. PATRICK JAHN

Dritter Pokal-Versuch: Waldernbach gegen Weyer

Im Kreispokal-Achtelfinale soll es am Sonntag, 14.30 Uhr, endlich zum Aufeinandertreffen zwischen dem Kreisoberligisten TuS Waldernbach und dem Verbandsliga-Team des RSV Weyer kommen. Es ist mittlerweile der dritte Versuch, die Partie auszutragen. Allem Anschein nach dürfte das auch klappen. Die Weyerer scheinen nach eher schwachen Testspielen noch in der Findungsphase zu sein. Aus acht Partien verbuchte die Wissenbach-Elf lediglich einen Sieg und unter anderem auch zwei Niederlagen gegen Kreisoberligisten. Allerdings gab es auch einen starken Auftritt beim Hessenligisten TuS Dietkirchen. Dennoch dürften die Waldernbacher Mannschaft von Spielertrainer Florian Dempewolf auf eine Überraschung brennen. Im Normalfall sollte der RSV aber stark genug sein, um ins Viertelfinale einzuziehen. Dort wartet dann der SV Wilsenroth.

In der Kreisliga B1 rollt lediglich ein Nachholspiel: das Duell aus dem Niemandsland der Tabelle wie zwischen dem SV Bad Camberg (10.) und der SG Hangenmeilingen/Niederzeuzheim (8.) am Sonntag, 15 Uhr, in Würges. Die Partie SC Dombach - TuS Obertiefenbach wurde gestern wegen mehrerer bestätigter Corona-Fälle beim TuS abgesetzt. jah

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