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Zieht die Schrauben an: Hadamars Cheftrainer Stefan Kühne.

Fußball-Hessenliga

Stefan Kühne baut Druck auf

Am 8. Spieltag der Fußball-Hessenliga muss der SV Rot-Weiß Hadamar am Sonntag, 15 Uhr, bei Mitaufsteiger SV Neuhof antreten.

VON PATRICK JAHN

Das 2:2 gegen Rot-Weiß Walldorf hat Hadamars Trainer Stefan Kühne noch nicht so richtig verarbeitet: „Ich bin immer noch enttäuscht. Um ein Spiel in der Hessenliga zu gewinnen, darf man sich nicht so präsentieren wie in der zweiten Halbzeit. Wir haben einfach zu große Schwankungen in unserem Spiel – das müssen wir schnell ablegen. Wir sind zwar seit drei Spielen ungeschlagen, es ist aber nicht unser Anspruch, nach einer 2:0-Führung zu Hause noch unentschieden zu spielen.“ In der Tat offenbarten die letzten 90 Minuten viele Fragezeichen, dennoch zweifelt vor dem Gastspiel bei Aufsteiger SV Neuhof am Sonntag, 15 Uhr, bei den Verantwortlichen niemand am vorhandenen Potenzial. Stefan Kühne weiß, worauf es ankommen wird: „Sie stehen sehr kompakt und wollen nach Ballgewinnen schnell umschalten. Für unsere Mannschaft ist es wichtig, dass wir ein sauberes Passspiel zeigen und die nötige Geduld mitbringen. Wenn uns das gelingt, haben wir gute Karten.“ Der Widersacher, der sich in der Aufstiegsrunde mit dem TuS Dietkirchen und dem 1. Hanauer FC souverän mit zwei Siegen durchgesetzt hatte, rangiert mit sieben Zählern zwar im unteren Tabellendrittel, von einem Fehlstart zu sprechen, wäre aber falsch, zumal die Hadamarer nur einen Punkt mehr haben.

Stefan Kühne hatte in den ersten Wochen der Saison bemängelt, dass Wille und Leidenschaft nicht immer bei allen Akteuren zu spüren seien. Das hat sich noch immer nicht drastisch ins Positive verändert. „Wir brauchen diese Komponenten, es sind wichtige Bestandteile, um in dieser Spielklasse Erfolg zu haben. Ich erwarte, dass jeder auf seiner Position alles für die Mannschaft gibt. Zudem müssen wir auch auf den Außenbahnen mehr Torgefahr entwickeln. Leon Burggraf alleine wird diese Last auf Dauer nicht tragen können“, macht Kühne deutlich. Der Übungsleiter hofft, „dass die Jungs es schaffen, über 90 Minuten die Leistung abzurufen, von der ich absolut überzeugt bin. Wir betreiben großen Aufwand, müssen uns dafür aber mehr belohnen.“

Personell muss der Coach auch am Sonntag auf Christian Jindra verzichten, Jerome Zey dürfte hingegen wieder in den Kader rutschen. Ansonsten ist davon auszugehen, dass es in der Startformation im Vergleich zu letzter Woche Änderungen gibt.

Samstag:

FSV Fernwald - FC Hanau 93

15.00

TuS Dietkirchen - KSV Baunatal

15.00

Fulda-Lehnerz - Türk Gü. Friedberg

15.00

Viktoria Griesheim - SC Waldgirmes

15.00

SV Steinbach - FV Bad Vilbel

15.00

Sonntag:

SV Neuhof - SV RW Hadamar

15.00

RW Walldorf - Eintr. Stadtallendorf

15.00

FC Eddersheim - Hessen Dreieich

15.00

VfB Ginsheim - Hessen Kassel

15.45

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