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Fußball-Hessenliga

Stefan Kühne neuer Trainer des SV Rot-Weiß Hadamar

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Er war bereits nach dem Rücktritt von Florian Dempewolf in der Winterpause 2017/18 ein heißes Gerücht, jetzt hat der SV Rot-Weiß Hadamar ihn als Nachfolger des kürzlich zurückgetretenen Torsten Kierdorf als Cheftrainer des Fußball-Hessenliga-Teams verpflichtet: Stefan Kühne.

In einer Presseerklärung aus der Nacht zum Donnerstag heißt es: „Der SV Rot-Weiß Hadamar hat den Ex-Fußballprofi und aktuellen Trainer der U19 des SV Wehen Wiesbaden, Stefan Kühne, als neuen Trainer des Hessenliga-Teams verpflichtet. Der 38 Jahre alte gebürtige Wiesbadener begann seine fußballerische Laufbahn als Profi beim FSV Mainz 05. Weitere Stationen waren Holstein Kiel, Carl Zeiss Jena, Rot-Weiß Essen sowie Preußen Münster. Nach Ende seiner aktiven Zeit, die Kühne beim Verbandsligisten Fortuna Mainz-Mombach ausklingen ließ, arbeitete der zukünftige Cheftrainer des SV RW Hadamar im Nachwuchsleistungszentrum des SV Wehen Wiesbaden. Mit Stefan Kühne hat der Hessenligist einen Trainer verpflichtet, der sowohl als Profi, als auch Junioren-Trainer beim Drittligisten Wehen Wiesbaden, zahlreiche Erfahrungen gesammelt hat. Stefan Kühne wird sein Amt offiziell am 1. Juli 2019 antreten und ist ab sofort in die Planungen für die neue Saison miteingebunden. Die sportliche Leitung des SV RW Hadamar wünscht dem neuen Cheftrainer des Hessenliga-Teams eine erfolgreiche Zeit und freut sich auf neue Impulse.“

Fußball-Gruppenliga Wiesbaden

Der SV RW Hadamar 2 hat die Saison in der Fußball-Gruppenliga Wiesbaden mit einem 5:2 (2:1)-Sieg gegen die SG Oberliederbach positiv beendet. Es war eine Partie auf bestem Gruppenliga-Niveau: hohes Tempo, schön herausgespielte Tore und technisch starke Szenen. Die SGO, bis zuletzt noch aussichtsreicher Kandidat für die Verbandsliga-Relegation, hatte in den ersten 35 Minuten eine hohe Schlagzahl vorgelegt, früh gepresst, war stets torgefährlich und ging per Handelfmeter in Führung. Oliver Pandov war der Ball an den Unterarm gesprungen. Von dieser unglücklichen Aktion erholten sich die Hausherren aber ganz schnell. Schon 90 Sekunden später profitierte Niklas Kern von der sehenswerten Vorarbeit Christian Makanas, der auch beim 3:1 von Sammy Kilic die entscheidenden Impulse setzte. Neben ihm drückte Niklas Kern einmal mehr dem Spiel des SVH den Stempel auf. Mit seinem schnellen Antritt und Durchsetzungsvermögen sowie dem abgeklärten Abschluss war er mitentscheidend für den Heimsieg der Fürstenstädter. Neben dem zweiten Dreierpack binnen drei Tagen, hatte der schnelle Mittelstürmer weitere Möglichkeiten, sein Torekonto aufzustocken.

Oberliederbach wurde in der zweiten Halbzeit Opfer seines enormen Aufwandes in der ersten Halbzeit. Der Anschlusstreffer des Tabellenvierten resultierte aus einem Fehlabspiel in der SVH-Defensive, brachte das Weidenfeller-Team aber nicht aus der Spur. Kerns dritter Treffer, nur fünf Minuten später zum 4:2, erstickte alle Hoffnungen der SGO und ließ die Partie für die Hessenliga-Reserve spätestens mit dem 5:2 des überragenden Christian Makana souverän enden. Ein Sonderlob verdiente sich auch Keeper Sebastian Boullion, der einige knifflige Situation meisterte.

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Hadamar: S. Boullion, Mehmeti, Ladipo, Pandov, Burggraf- Kilic, Böcher, Düzel (Bajrami), S. Neugebauer, Makana, Kern (83. B. Boullion) – Tore: 0:1 Wilson (33./HE), 1:1 (35.), 2:1 (43.) beide Niklas Kern, 3:1 Sammy Kilic (55.), 3:2 Wilson (63.), 4:2 Niklas Kern (69.), 5:2 Christian Makana (84.) – SR: Rolbetzki (Marburg).

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