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Freut sich über seine Goldmedaille: Konstantin Steinfurth.

Winterwurf-Meisterschaften

Steinfurth ist Meister, Jürß wird starke Dritte

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Einen starken Einstand in die Saison feierten die heimischen Starter bei den hessischen Win- terwurf-Meisterschaften der A- Jugend und A-Schüler im Leistungszentrum, die unter der Kälte (um 3 Grad) und Schneeschauern litten.

Konstantin Steinfurth präsentierte sich vor den Augen der hessischen Hammer-Kader-Trainerin Regine Isele in toller Form. Das große Talent der LG Eppstein/Kelkheim begann mit 58,85 m, steigerte sich auf 61,19 m, ehe er es im fünften Durchgang krachen ließ. Mit einem Urschrei begleitete Steinfurth das Wurfgerät auf 61,77 m.

„Ich habe beim Loslassen gemerkt, dass der weit gehen würde. Knapp 62 Meter sind eine tolle Sache“, verriet Steinfurth. Diese Weite bedeutete persönliche Bestleistung, Platz zwei in der deutschen Jahresbestenliste und ist ein Kreisrekord. Sie bringt ihm die Qualifikation für die deutschen Winterwurf-Meisterschaften Ende Februar in Wattenscheid. Steinfurth war so gut drauf, dass all seine Würfe ihm locker zum Titel gereicht hätten, da Sebastian Arnold (TuS Weimünster/ 50,68 m) keine Gefahr für den Kaderathleten war. Schon am Samstag geht es weiter, wenn Steinfurth an gleicher Stelle bei den Männern antreten wird. Nur einen Tag später geht es mit dem Bundeskader für vier Tage in ein Trainingslager nach Kienbaum (bei Berlin).

Auch Annika Jürß holte eine Medaille. Die Technikerin von der TG Unterliederbach warf in ihrem ersten Jahr bei der weiblichen A-Jugend den Hammer auf 44,29 Meter und holte Bronze. Mit dieser Weite rangiert sie in Deutschland auf Position 13 und hat auch die DM-Norm sicher erreicht. Ganz zufrieden war die Unterliederbacherin jedoch nicht. Sie hatte drei Versuche jenseits der 44 Meter, aber auch drei ungültige Würfe. Es fehlt noch ein wenig die Konstanz. Auch Jürß ist am Samstag in Frankfurt im Einsatz.

(jp)

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