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Eishockey-Regionalliga West

Stephan Petry braucht Verstärkung

Wünsche darf man ja haben – erst Recht, wenn man so kurz vor dem Weihnachtsfest gleich zweimal auswärts ran muss: Die EG Diez-Limburg würde ihren Fans und auch sich selbst gerne noch sechs Punkte unter den Weihnachtsbaum legen.

Wünsche darf man ja haben – erst Recht, wenn man so kurz vor dem Weihnachtsfest gleich zweimal auswärts ran muss: Die EG Diez-Limburg würde ihren Fans und auch sich selbst gerne noch sechs Punkte unter den Weihnachtsbaum legen. Freilich ist allen aus dem Umfeld des Eishockey-Regionalligisten aber bewusst, dass die Zähler nicht wie Schneeflocken vom Himmel fallen werden. Sowohl heute beim Neusser EV (20 Uhr) als auch am Sonntag bei den Ratinger Ice Aliens (18 Uhr) wird harte Arbeit und auch ein bisschen Glück notwendig sein, um zwei Siege einzufahren. Die sind das klare Ziel der Mannen um EGDL-Trainer Stephan Petry.

Die Partie in Neuss ist auch das Abschiedsspiel für den Kanadier Mark Corbett, der die Rockets in Richtung Schweden verlassen wird. „Menschlich und sportlich ist dies schade“, sagt Petry und führt aus: „Er hat immer alles für das Team gegeben. Aber es hätte keinen Sinn gemacht, ihn nun um jeden Preis zu halten. Ich sehe seinen Abgang aber auch als Chance an, jetzt noch einmal einen starken Spieler in den Kader zu holen, der uns hilft, zum Ende der Vorrunde unsere Ausgangsposition für die Play-offs zu verbessern. Wir wollen uns auf der Import-Position qualitativ noch einmal verbessern.“

Innerhalb der Mannschaft gilt der Fokus ohnehin den anstehenden Aufgaben, nachdem die Rockets am vergangenen Sonntag beim 1:3 gegen Herford ihre bisher beste Saisonleistung gezeigt haben. „Wir nehmen sehr viel Positives aus diesem Spiel mit“, sagt der EGDL-Trainer. „Jetzt gilt es zu beweisen, dass Herford keine Eintagsfliege war. Und damit wollen wir am Wochenende anfangen. Auch wenn uns Freitag beruflich bedingt zwei, drei Spieler fehlen werden und ab Sonntag Mark nicht mehr da ist, haben wir dennoch die Qualität im Kader, um in Neuss und Ratingen zu punkten.“

Petry lobt besonders die Art und Weise, wie sich die Mannschaft entwickelt hat: „Die Jungs haben mir als jungem Trainer schon sehr geholfen. Die Trainingsbeteiligung ist deutlich verbessert, auch die Stimmung und die Körpersprache passen. Alle ziehen mit und präsentieren sich als Team. Wir ziehen wieder an einem Strang. Und genau so müssen wir jetzt auch die nächsten Aufgaben angehen.“

(red)

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